StudiVZ löscht die Piratenpartei


Gerade erst hatte ich bemängelt, dass es recht ruhig um StudiVZ geworden ist und man in letzter Zeit bemüht war Fettnäpfchen jeder Art eher auszulassen.

Damit ist jetzt Schluss. Seit der Einladung von StudiVZ an die Parteien sich Profile anzulegen sind noch nicht so viele Tage vergangen, da löscht StudiVZ die Eingeladenenen schon wieder. Zumindest die Piratenpartei durfte in den zweifelhaften Genuss einer solchen Löschung kommen, andere Parteien wie SPD oder CDU sind dagegen noch online.

Der Unterschied liegt im System des „Wahlkampfes“ auf StudiVZ begründet. Etablierte Parteien (aus dem Bundestag) durfte bevorzugte Profile anlegen hinter denen keine natürliche Person steht sondern die entsprechende Partei selbst.

Die kleineren Partein nutzen derartige Edelprofile (laut Blogwave 3.000 Euro/Monat) nicht sondern normale Accounts. Sie unterliegen damit den Regeln der AGB die für die Edelprofile nicht in dem Maße zu gelten scheinen.

Mal abgesehen davon, dass der Rauswurf wohl mehr Aufmerksamkeit erzeugen dürfte als es das normale Profil je hätte schaffen können – wird diesmal auch die Ausrede „technischer Fehler“ oder wahlweise „menschliches Versagen/wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht“ bemüht werden? Oder gibt es ganz klar die Abgrenzung Edelprofil/normale Partei?

Letztendlich hätte ein klein wenig mehr Kommunikation dem Thema wohl von anfang an gut getan. Ist es wirklich so schwer vor einer Löschung in einem solchen Fall einfach mal den Inhaber zu kontaktieren (und sei es nur um ein weiteres Edelprofil zu verkaufen)?

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1 Kommentar zu "StudiVZ löscht die Piratenpartei"

  1. Na bei dem Preis kann ich es nur verstehen, wenn man ein „Normalo-Profil“ anlegt !

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