Kein Geld mit iPhone-Apps?

Die “Alles-Kostenlos” Mentalität scheint auch vor dem iPhone-Land nicht haltzumachen. Zumindest wenn man Timo Heuer auf T3N glaubt.

Der App-Store – eigentlich eines der Erfolgsmodelle von Apple, scheint gerade für die kleineren Entwickler außer Ruhm und Ehre kaum etwas abzuwerfen:

Beispielhaft zeigt Rick Strom, der mit vier Anwendungen in der Top-100-Liste des AppStores vertreten ist, wieviel er mit einer Platzierung auf Position 34 in der Kategorie „Social Networking“ verdient: gerade einmal 20 Euro pro Tag.

Auch wenn die meisten Apps im Store nur Centbeträge kosten, die Nutzer suchen nach Anwendungen die kostenlos sind oder gleich nach gecrackten Versionen die sich auch ohne Bezahlung downloaden lassen. Und selbst wenn ein Nutzer bezahlt geht ein Teil des Geldes direkte an Apple und vom Rest darf der Programmierer dann noch der Steuer etwas abgeben und eventuell bleibt dann noch etwas für ihn selbst übrig. Wieviel das bei Preisen von 79 oder 99 Cent sein wird kann sich jeder selbst ausrechnen.

Insofern scheint das Erfolgsmodell App-Store in erster Linie ein Erfolg für Apple zu sein, denn immerhin bedeuten tausende Apps auch tausende Gründe das iPhone zu kaufen (oder zu behalten). Leidtragende sind dafür dann die Programmierer die mit eigenem unternehmerischen Risiko die Programme zur Verfügung stellen und kaum etwas dafür bekommen.

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11 Kommentare zu “Kein Geld mit iPhone-Apps?”

  1. Maik
    10:47 am 16.Juni 2009

    Naja ich sag mal 20€ haben oder nicht haben. Und wenn er für die App nur ein paar Stunden gebraucht hat dann würde ich mich darüber freuen :) .
    Und das man mit den Apps nicht reich wird hätte einen vorher schon klar sein müssen. Denn in der Wp-Plugin-Szene sieht es auch nicht viel besser aus :) . Hier kann man nur hoffen das den WP-Jüngern das Plugin gefällt und sie darüber berichten und man einen hohen PR dadurch erhält. Und was man mit einen hohen PR machen kann muss ich hier an dieser Stelle glaub ich nicht erzählen :) .

  2. Markus
    10:02 am 20.Juni 2009

    Deine Einstellung kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, denn selbst wenn er nur ein paar Stunden dafür gebraucht hat, ist so etwas ärgerlich. Ein Top 100 App lässt sich mit Sicherheit nicht so aus den Ärmeln schütteln. iPhone Apps ist eine Software wie jede andere und Raubkopien schaden nicht nur dem Entwickler sondern der ganzen App Gemeinde.

    PS: Was will ein Entwickler mit einem hohen PR, der heutzutage wahrscheinlich eh nicht mehr soviel zugebrauchen ist.

    Gruß Markus

  3. Philipp
    9:06 am 8.Juli 2009

    Naja… also 20 Euro ist sehr wenig und man macht keine brauchbare App in ein paar Stunden.

    Selbst kleine Anwendungen fordern mindestens 10 Stunden und dazu kommt noch der Aufwand irgendwelche Contents einzupflegen.

    Arbeitet man also 1 Woche an der App und verdient damit keine 800 Euro, ist das einfach zu wenig.

  4. Apps News
    23:18 am 2.September 2009

    Die besten iPhone Apps…

    Zuerst sollte der Begriff „iPhone Apps“ einmal geklärt werden. Als iPhone App oder auch in der Mehrzahl „iPhone Apps“ bezeichnet man Anwendungen, die für das Apple iPhone entwickelt wurden. Der Begriff „Apps“ kommt aus dem englischen von Application un…

  5. Volksphone
    13:57 am 19.September 2009

    Schade das Entwickler auf eine solche Art immer wieder geprellt werden und dann eventuell ihren Dienst einstellen müssen.

    Gruß
    Volksphone!

  6. Philipp
    9:43 am 19.Februar 2010

    So ich habe meine Entwicklung nach nur 2 kleinen Testprogrammen wieder eingestellt.

    Ich hab bisher einen Stundenlohn von ca. 2 EURO erreicht. Das geht garnicht!

  7. Bastian
    11:10 am 19.Februar 2010

    Hattest du die Projekte für dich selbst entwickelt oder als Auftragsarbeit?

  8. Philipp
    11:15 am 19.Februar 2010

    Nur just for fun für mich selbst. Ich wollte wissen was bei solchen Kleinigkeiten rumkommt.

    Warum fragst du?

  9. Bastian
    11:21 am 19.Februar 2010

    Weil man ab und an mal jemanden braucht der so was umsetzen kann :)

  10. Philipp
    11:23 am 19.Februar 2010

    Klar gerne :-) Bin an sonsten Ruby on Rails Entwickler. Fallst du da mal was brauchst :-)

  11. iAd – Apples Angriff auf Adsense und Adwords
    11:01 am 9.April 2010

    [...] Apps für die meisten Entwickler eher ein Verlustgeschäft, insbesondere wenn es nur darum geht die App zu vermarkten und kein größeres Produkt (wie etwa eine Zeitung) dahinter steht. [...]

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