Amazon ändert SEO/SEM Affiliate Bedingungen


Post zum AMAZON Partnerprogramm hat in den letzten Monaten nie viel Gutes bedeutet. Entweder wurden die Provisionen abgesenkt oder aber restriktivere Richtlinien eingeführt. Die neuste Änderung im Partnerprogramm behält diese Tradition bei. Insbesondere SEM und SEO Partner dürften damit mehr oder weniger aus dem Programm ausgeschlossen sein.

Ab 1. März gilt:

  • Keine Provision mehr durch Links aus den organischen Serps
  • Kein SEM mit direkten Weiterleitungen zu Amazon mehr

SEM-Partner mußten auch bisher schon dies gegenüber Amazon anzeigen und erhielten teilweise schlechtere Provisionen. Die neue Einschränkung in den Teilnahmbedingungen erlaubt nun nur noch die Bewerbung eigener Seiten/Landingpages. Inwieweit sich das Geschäftsmodell Amazon (das ohnehin aufgrund der restriktiven Decklung der Provisionen in vielen Produktbereichen kaum noch rentabel war) damit noch halten kann ist zumindest für viele kleinere Publisher fraglich.

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7 Kommentare zu "Amazon ändert SEO/SEM Affiliate Bedingungen"

  1. Die Links aus den organischen Serps beziehen sich doch nur, wenn man auf amazon.de… mit seiner ID verlinkt aber doch nicht, wenn man eine eigene Seite hat, oder? Habe die Email noch nicht bekommen.

  2. Na ich frag mich eben ob der aStore auch dadrunter fällt. Denn ein aStore von mir recht gut gelistet.

  3. Also ich verstehe das so:
    Wenn ich einen Link auf eine Seite / Artikel von Amazon habe und dieser Link ist z.B. auf der Google-Suchergebnisseite sichtbar: Wenn der Kunde jetzt direkt im Google Fenster auf den Amazon Link klickt, gibt es keine Provision.

    Ruft der Kunde die Webseite auf und von da aus Amazon, ist alles beim Alten.

    @Maik
    aStore – interessante Frage. Habe ich zwar (noch) keinen. Wenn es da häufiger vorkommt, dass kein Geld fliesst… braucht man auch keinen.
    Ich warte da mal ab.

  4. Waelti hat Recht. Organsiche Serps bedeuten, dass die Ergebnisse auf natürliche Art und Weise von Google generiert wurden. Im Gegensatz zu den separaten Anzeigen über und rechts neben den organischen Serps. Amazon möchte demnach keine Provisionen zahlen, wenn ein Kunde nicht über ein Webseite sondern über eine Suchmaschine zu Amazon gelangt ist.

  5. Das Bewerben der eigenen Webseiten mit SEM ist erlaubt auch wenn da Amazon-Banner darauf enthalten sind. Nicht erlaubt ist es direkt aus den Suchmaschinen auf Amazon zu velrinken, egal ob aus den Serps oder aus dem Paid-Bereich. Beim aStore würde ich sagen wäre es auch noch erlaubt, aber eine definitive Bestätigung dazu von Amazon fehlt bisher noch.

  6. Die Provisionen waren doch, mal von Büchern abgesehen, für SEMler mehr als fair. Ich hatte nach Umstellung auf SEM Partner, als das Modell eingeführt wurde, erhebliche Zuwächse!

    @Bastian: Richtig, SEM ist weiter erlaubt, nur nicht direkt. Ich fürchte die Neuregelung bzgl. SEM und natürlichen Ergebnissen betrifft auch die aStores, da immer von der Amazon-Website die Rede ist und das wohl auch Subdomains mit einschließt?! Das Problem ist ja auch hausgemacht, wenn man mal ehrlich ist: Wieviele haben denn aStores bei denen bei denen die ID aus Keywords besteht? Wohl jeder! Ein paar Links drauf, dank der starken Hauptdomain schnell ein gutes Ranking und ab gehts. Viele solcher aStores sind wahre Selbstläufer, minimaler Auswand, mal ehrlich, wieso soll Amazon das weiter bezahlen. Bei SEM ist es ähnlich: Wieso Provisionen bezahlen, wenn man es viel billiger selbst machen kann. Amazon war doch mit eigenen Kampagnen bisher schon sehr im großen Stil vertreten, in vielen Bereichen haben Affiliates Amazon selbst überboten weil es sich immer noch gerechnet hat… Klar, schade ist es ohne Zweifel, aber wieso sollte Amazon etwas erlauben was bei 95% aller Affiliateprogramme schon seit Jahren nicht mehr erlaubt ist, weil es sich einfach nicht rechnet.

  7. Habe das hier gerade gefunden, als ich bei Google danach gesucht habe, ob ich mit SEM für einen Beitrag über Amazon werben darf. Aber scheint ja erlaubt zu sein. Hoffe mal, das lohnt sich 🙂

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