WordPress: Kommentar-Blacklist richtig nutzen

WordPress bietet zur Bekämpfung von Spam neben vielen Plugins auch eine Reihe von Einstellungen direkt im Adminbereich zu denen in den neusten Versionen auch zwei Blacklist-Systeme gehören mit denen man Kommentare die bestimmte Wörter enthalten direkt aussortieren kann.

in der Regel reicht es allerdings, auf automatische Antispamsysteme zu setzen. Das bereits bei jeder WordPress-Installation enthaltene Akismet oder Antispambee leisten als Plugins gegen die Spamflut gute Arbeit und erfordern nur selten ein manuelles Eingreifen. Nur in Ausnahmefällen ist es daher wirklich notwendig auf die Blacklist-Systeme von WordPress zurückzugreifen.

So ein Ausnahmefall kann beispielsweise eintreten wenn wieder einmal ein SEO-Wettbewerb zu einem erfundenen Keywort (Revierphone?) gestartet wurden. Dann fallen Scharen von SEOs über Follow-Blogs her um manuell ihre Kommentare samt Keywortverlinkung unterzubringen. Gegen diesen manuellen Spam sind die Plugins meistens machtlos. Blacklists dagegen können nützlich sein, denn es reicht einfach das problematische Keywort auf die Blacklist zu setzen und schon werden Kommentare mit diesem Begriff einfach ausgefiltert. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Begriff auftaucht. WordPress findet die Keywörter sowohl im Inhalt, im Namen, in der URL oder auch in der E-Mail-Adresse. Sogar IPs kann man so sperren, denn auch die IPs werden auf Blacklisteinträge überwacht.

Die Blacklists in WordPress finden sich unter Einstellungen – Diskussionen. Dort gibt es zwei große Felder mit den Titeln Kommentarmoderation und Kommentar-Blacklist. Kommentare mit Wörtern die auf der Kommentar-Blacklist zu finden sind werden sofort verworfen. Kommentare die Keywörter von der Kommentarmoderations-Liste enthalten werden dagegen nicht freigeschaltet sondern in die Warteschlange gelegt. Erst wenn der Blogbesitzer diese freischaltet werden sie angezeigt.

Für den englischsprachigen Raum gibt es im Übrigen bereits eine Vorlage für eine Blacklist mit der die häufigsten Spamkommentare ausgesiebt werden. Die Liste kann hier kopiert werden. Allerdings nützt diese Zusammenstellung natürlich nichts gegen Kommentare auf russisch oder anderen Sprachen.

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4 Kommentare zu “WordPress: Kommentar-Blacklist richtig nutzen”

  1. Sergej Müller
    8:21 am 30.September 2010

    DAnke für den Hinweis auf die Biene. Gegen russischsprachigen Spam hilft die Blacklist in AntispamBee.

  2. Sven Hoppe
    21:15 am 19.April 2011

    Ich habe eine Möglichkeit enbtdeckt, bei der man seine WordPress-Blogs sogar ohne FTP-Installation benutzen kann:

  3. Bastian
    15:32 am 20.April 2011

    Und welche Möglichkeit ist das?

  4. Michael
    20:47 am 24.März 2012

    Gibt es denn eine qualitative deutsche Liste?

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