Matt Cutts gibt immer wieder interessante Einblicke in die Google Welt. Sein neuster Eintrag beschftigt sich gleich mit einer ganzen Reihe von Themen die für SEOs durchaus interessant sein drüften. Neben Paidlinks und Cloaking werden auch nofollow und robots-txt angesprochen.

Interessant ist vor allem der Abschnitt zur Ausrichtung von Webseiten. Google hat in den Richtlinien festgelegt, dass Seiten für User erstellt sein sollen und nicht für Suchmaschinen. Diese Richtlinien wurden erweitert in dem man ein Wort hinzugefügt hat. Webseiten sollen jetzt “in erster Linie” für User erstellt werden, nicht ausschließtlich.

Im Beitrag wurde dies mit einigen Beispielen nochmals präzisiert. So gibt es auf jeder Webseite eine Reihe von Codezeilen, die sich nicht an User im speziellen richten. Ein Großteil der Metaangaben wird der User in der Regel nicht zu Gesicht bekommen, die Linkpowersteuerung per nofollow ist ebenfalls nur für Suchmaschinen interessant und xml-Sitemaps sind an sich nur für Suchmaschinen relevant.

Diese Sachen würden sich aber, und das wurde nochmal klargestellt, nicht gegen die Richtlinien verstoßen.

Matt formuliert es so:

… people can do additional things that users don’t see but that helps search engines do better at crawling/indexing/serving your site …

Cloaking oder Doorwaypages würden aber auch mit dieser etwas weiter gefassten Definition nicht mit den Richtlinien vereinbar sein.


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