Heute bin ich an zwei unabhängigen Stellen auf Artikel bzw. Fragen zu Bidding Directories gestoßen, Grund genug sich das mal genauer anzuschauen.

Das Prinzip ist recht einfach, man kombiniert einen Webkatalog mit einem Auktionsscript und bekommt ein Link Bid Directory bei dem die Position im Webkatalog vom Gebot abhängt. Je höher man bietet, desto weiter vorn steht man. Meistens sind die Grundgebote sehr niedrig, ab einem Euro wird man gelistet, aber eben sehr weit hinten. Je mehr man bietet desto besser wird die Position. Das Gebot wird dabei einmalig ausgegeben, und stellt keine monatliche Miete dar.

In Deutschland scheinen sich derartigen Verzeichnisse noch nicht so durchgesetzt zu haben, ausser Trendverteiler konnte ich keines weiter finden.

Allerdings bin ich was den Nutzen dieser Verzeichnisse betrifft ohnehin eher skeptisch. Webkataloge gibt es genug – warum etwas dafür bezahlen? Und selbst wenn – möglicherweise hat Google morgen schon Probleme mit dem Verzeichnis und listet es kaum noch. Oder andere Webmaster bieten mehr und mein Einsatz hat sich nicht ausgezahlt. Die Risiken sind also deutlich höher, weilebene auch der Einsatz deutlich höher ist.

Dazu auch mal eine kleine Rechnung: Trendverteiler hat derzeit PR3 auf der Startseite. Um dahin zu kommen muss man mehr als 22 Euro bieten, ich schätze mal eher 27 Euro.

Bei Teliad gibt es Backlinks von PR3 Domains ab 9 Euro.

  • unter 9,- € (569)
  • 9,- € bis 12,- € (283)
  • 12,- € bis 26,- € (732)
  • ab 26,- € (280)

Warum also auf ein deutlich überteuertes Verzeichnis bieten, wenn ich das Gleiche auch thematisch angepasst für ein Drittel des Preises bekommen kann? Die Preise bei Teliad sind natürlich monatlich zu verstehen, aber ob ich in einem Monat auch noch auf der Startseite des Verzeichnisse stehen werde ist auch fraglich …


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