Die “Alles-Kostenlos” Mentalität scheint auch vor dem iPhone-Land nicht haltzumachen. Zumindest wenn man Timo Heuer auf T3N glaubt.

Der App-Store – eigentlich eines der Erfolgsmodelle von Apple, scheint gerade für die kleineren Entwickler außer Ruhm und Ehre kaum etwas abzuwerfen:

Beispielhaft zeigt Rick Strom, der mit vier Anwendungen in der Top-100-Liste des AppStores vertreten ist, wieviel er mit einer Platzierung auf Position 34 in der Kategorie „Social Networking“ verdient: gerade einmal 20 Euro pro Tag.

Auch wenn die meisten Apps im Store nur Centbeträge kosten, die Nutzer suchen nach Anwendungen die kostenlos sind oder gleich nach gecrackten Versionen die sich auch ohne Bezahlung downloaden lassen. Und selbst wenn ein Nutzer bezahlt geht ein Teil des Geldes direkte an Apple und vom Rest darf der Programmierer dann noch der Steuer etwas abgeben und eventuell bleibt dann noch etwas für ihn selbst übrig. Wieviel das bei Preisen von 79 oder 99 Cent sein wird kann sich jeder selbst ausrechnen.

Insofern scheint das Erfolgsmodell App-Store in erster Linie ein Erfolg für Apple zu sein, denn immerhin bedeuten tausende Apps auch tausende Gründe das iPhone zu kaufen (oder zu behalten). Leidtragende sind dafür dann die Programmierer die mit eigenem unternehmerischen Risiko die Programme zur Verfügung stellen und kaum etwas dafür bekommen.


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