Braucht man die Webmastertools?

Die aktuelle Umfrage von SEO-united zu Benachrichtigungen über unnatürlichen Linkaufbau in den Webmaster-Tools hat für mich ein überraschendes Ergebnis gebracht: Fast 25 Prozent der teilnehmenden Webmaster hatten mehr als 20 Seiten in den Webmaster-Tools (WMT) angemeldet. Auch wenn nicht dabei steht, ob dies über einen Account geschehen ist, wäre mir diese hohe Zahl an Webseiten doch zu heikel.

Man kann noch so sehr mit Impressum, Whois und IP-Adressen tricksen, wenn alle Seiten dann über den gleichen Webmaster-Account angemeldet sind, weiß Google ohnehin, dass die Seiten zu einem Webmaster oder Netzwerk gehören. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Google die Seiten wohl nicht in Sippenhaft nehmen wird, wenn eine Seite abgestraft wurde: Die Überlegung (oder Spekulation) liegt nicht fern, dass gemeinsame Accounts in den WMT eventuell zum Beispiels negativ auf die Linkpower oder ähnliches wirken. Selbst wenn es dafür keine tatsächlichen Anhaltspunkt gibt, bleibt das ungute Gefühl, dass man es Google damit sehr einfach macht.

Ich habe bisher lediglich einige wenige Hauptprojekte dort angemeldet und authentifiziert, genau so wie ich auch bei Analytics nur wenige Seiten eingetragen habe um Verbindungen zwischen den Seiten nicht direkt in die Google Datenbank zu speisen. Das mag etwas paranoid klingen, aber bislang zumindest bin ich damit recht gut gefahren.

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10 Kommentare zu “Braucht man die Webmastertools?”

  1. Mark aus Warnemünde
    9:03 am 12.April 2012

    Google weiß doch eh alles, ob du es versuchst zu verstecken oder nicht.

  2. Tanja
    9:07 am 12.April 2012

    Ich war auch mal so ein “alle Domains in einen Account”-Typ… bis mir Google vor Jahren alle Domains eines Accounts der WMTs abgestraft hat. Seitdem “nein danke”, jede Domain kriegt ihren eigenen Account. Das einzige wo das scheitert ist bekanntlich Adsense :-(

  3. Dominik Schwarz
    9:42 am 12.April 2012

    Es macht nicht nur aus SEO-Gründen Sinn mit separaten Accounts zu arbeiten. Auch Projektverkäufe als Komplettpaket werden deutlich einfacher, wenn alle Projekte sauber voneinander getrennt sind.

  4. Connex
    21:48 am 12.April 2012

    Wer so mit den Webmastertools oder Analytics umgeht und mehrere Domains eines Netzwerks in einem Account verwaltet ist einfach nur fahrlässig.

  5. Sten
    10:20 am 13.April 2012

    Zumindest für die Statistiken ist Piwik eine wirklich gute Alternative, da selbstgehostet. Wer allerdings die Webmastertools nutzt, der wird wohl an google melden müssen.

  6. Patrick
    20:39 am 9.Mai 2012

    Stimme #1 zu, Google speichert alles und weiß dadurch sehr viel…

  7. webaim
    19:26 am 21.Mai 2012

    Vor und Nachteile hin oder her, Google Analystics bietet meines Erachtens eine gute Analyse.

  8. M.Seifert
    7:35 am 5.Juni 2012

    Analystic alles gut und schön aber auch wir arbeiten mit Piwik

  9. Peter
    10:15 am 25.Juni 2013

    Ich denke, da google ohnehin immer strenger wird, ist es besser man spielt soweit wie möglich nach deren Spielregeln. In den Webmaster Tools kann man die ganz gut nachvollziehen, außerdem gibt es nette features – ich finde sie recht gut.

  10. HaJo
    18:34 am 4.August 2013

    Ich finde die Features, die in den Webmaster-Tools geboten werden schon recht nützlich.

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