Kostenloser Virenschutz mit Haken und Ösen


Ich durfte am Wochenende mal wieder Ariva Free Installationen auf den neusten Stand bringen. Mittlerweile ist die Version 2013 verfügbar und viele Nutzer werden durch entsprechende Popups direkt auf dem Desktop darauf hingewiesen. Da Avira in der kostenlosen Version wohl eines der meistgenutzten kostenlosen Antivirenprogrammen zu sein scheint, dürfte der Popup bei einigen Millionen Nutzer aufgehen.

Die Installation an sich ging reibungslos, allerdings sind mir zwei Punkte aufgefallen, die negativ hängen geblieben sind.

Punkt1: Bei der Installation will Avira jetzt auch die Avira Toolbar und die Startseite ändern. Die entsprechenden Optionen sind standardmäßig schon aktiviert, wer das nicht möchte muss sich aktiv dagegen entscheiden. Besonders subversiv: „Ich akzeptieren die Lzenzvereinbarung“ im ersten Punkt liest sich wie die AGB Klausel ohne die eine Nutzung nicht möglich wäre. ich könnte mir denken, dass viele Nutzer hier den Haken setzen, weil sie nicht wissen, dass es hier gar nicht und die AGB des Virenscanners sondern um die Nutzungsbedindungen der Toolbar geht.

Punkt 2: Während der Installation prüft Avira, ob gerade Programme auf dem Rechner installiert sind, die nicht mit der aktuellen Version kompatibel sind. Bei meiner Installation wurden prompt die Produkte der Konkurrenz bemägelt. Sowohl der Spybot Search&Destroy als auch die Anti Malware Software sollten vor einer Installation entfernt werden. Avira empfihlt also, diese Programme der Konkurrenz zu deinstallieren, damit die Sicherheit und Stabilität des Rechner gewährleistet werden kann. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Die Installation funktioniert im Übrigen trotz dieser Programme. Bislang sind keine Probleme aufgetreten, obwohl sowohl Spybt als auch Anti-Malware weiterhin vorhanden sind.

Ich weiß natürlich, dass man bei einer kostenlosen Software die Ansprüche etwas herunter schrauben muss und habe beispielsweise auch nichts gegen die täglichen Werbebanner, die Avira einblendet. Solche Elemente im Installationsvorgang, die schon an Scareware erinnern, müssen ja aber nun wirklich nicht sein.

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7 Kommentare zu "Kostenloser Virenschutz mit Haken und Ösen"

  1. Darum habe ich gewechselt auf Avast Internet Security nun in der bezahlten Version gibt es aber auch als Free, braucht wenig Ressourcen und prüft noch Mails und dient auch als Firewall und Pishing Schutz hier http://www.avast.com/de-ch/internet-security

    Das lohnt sich echt…!

  2. Ich nutze seit vielen Jahren Kaspersky und möchte ihn auf keinen Fall missen. Seither hatte ich nie wieder Probleme mit meinem PC und Viren.

  3. Informativer Artikel. Ich muss sagen, dass ich mittlerweile auch bei Avast gelandet bin. Anfangs hatte ich mir vorgenommen nur mit der Freeware zu laufen, bin aber mittlerweile doch wieder auf kostenpflichtig umgestiegen. Ich muss sagen, dass ich auch mit anderen Virenschutzprogrammen immer wieder Probleme hatte. Und hab da bereits einige durch…

  4. Konkurenz ist ja auch was lästiges!
    Ich kauf mir auch lieber meine Software. Gerade bei Virenscannern gehe ich da auf Nummer sicher.

  5. So „Aufgezwungene“ Tools und Extrasoftware findet man inzwischen auf vielen Produkten. Man sollte eben immer alles genau durchlesen und nicht mehr einfach nur schnell auf weiter klicken.

  6. Ich nutze seit rund 1 Jahr Avast in der Free-Version und kann es wirklich empfehlen, es gibt keine lästigen Popups und der Funktionsumfang ist deutlich größer bei geringerem RAM-Verbrauch.

  7. Joe Bradl | Februar 2, 2013 um 14:13 |

    echt super die Seite hier

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