Tierheim Spam aus der Ukraine


Die aktuelle Situation in der Ukraine machen sich auch die Spammer zu nutzen und verschicken traurige Mails mit der Bitte doch den armen Tieren dort zu helfen.

Die Mails sehen in der Regel so aus und kommen von kostenfreien russischen Email Adressen (anegblich):

Guten Tag,

die politische Krise in der Ukraine ist ständig eine schlimme Headline in dem Internet wert.
Die Folgen im täglichen Leben sind katastrophal und mit Worten nicht zu beschreiben.

Kaum eine Firma produziert noch normal. Gehälter können nicht mehr gezahlt werden.

Die meisten Menschen gehen zurück in die Dörfer zu ihren Angehörigen, doch die, die völlig auf andere angewiesen sind, sind die herrenlose Hunde und Katzen in den Tierheimen. Die Tierasyle bekommen keine Spenden mehr, weil die Leute keinen Euro entbehren können.
Die EU überweist Milliarden an die Ukraine, doch keine müde Mark kommt an für die Tiere.
Sie können verhindern, daß die Hunde und Katzen getötet werden, weil das humaner ist, als sie verhungern zu lassen.
Helfen Sie bitte mit einer Spende, denn Sie sind die letzte Rettung der Hunde in den Tierasylen von Kiew.
Hier finden Sie weitere Informationen:  TierHeimKiew und c o m. u a
Bitte beachten Sie  „ua“ gehört mit zur Domain nach com und vergessen Sie bitte nicht den Punkt vor „ua“. Das ist das Zeichen für „Ukraine“

Die URL nicht auszuschreiben ist sehr clever, dann erkennen das die meisten Mailprogramme nicht als Spam. Es stimmt natürlich weder die Mail noch die IP von der die Email kommt und die Seite die man aufrufen soll verfügt auch über kein Impressum. Wohin eventuelle Zahlungen gehen ist damit komplett unklar. Das Geld fließt zumindest im ersten Schritt auf ein deutsches Commerzbank Konto. Ob davon je was in der Ukraine bei Tieren ankommt ist nicht sicher. Wer Spenden will, sollte dies daher lieber über bekannte und ebtalierte Organisationen tun, die auch in der Ukraine aktiv sind.

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1 Kommentar zu "Tierheim Spam aus der Ukraine"

  1. Wow, das ist ja noch geschmackloser als diese dauernd ankommenden Mails von afrikanischen Geschäftsleuten, die einem ein paar Millionen USD vermachen wollen.

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