Blog monetarisieren – vom Hobby zum Business


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In diesem Artikel zeigen wir die gängigsten Möglichkeiten auf, mit dem eigenen Blog das
erste Geld zu verdienen beziehungsweise rentabel zu werden.

Als erste virtuelle Agentur Deutschlands bieten wir Online Marketing und Design unkompliziert und ungewohnt günstig an. Durch Crowdsourcing in Kombination mit Projektmanagement machen wir die Leistungen einer Agentur für Jeden zugänglich und bezahlbar. In unserer täglichen Arbeit beraten und unterstützen wir viele Unternehmens- und Privat-Blogs bei ihrem Online Marketing und dabei online erfolgreicher zu werden.

In vielen Blog-Anfragen geht es darum, den eigenen Blog zu optimieren oder zu monetarisieren – sprich Geld zu verdienen. Oft wird der Traffic auf dem Blog nicht optimal genutzt, wodurch die Konversions-Rate mager ist. In anderen Fällen sind die Werbemaßnahmen nicht
zielgruppengerecht oder passen nicht zum momentanen Traffic-Volumen.

Welche Arten der Monetarisierung es gibt und wann auch du sie sinnvoll einsetzen
kannst, erfährst du im folgenden Beitrag.

Blog-Einnahmen durch eigene Produkte

Grundlegendes

Um eigene oder fremde Produkte im Blog zu verkaufen, brauchst du nicht nur Traffic, sondern musst eine Beziehung zu deinen Lesern aufbauen. Es gilt einmalige Besucher zu regelmäßigen Besuchern konvertieren zu lassen.

Dies erreichst du am besten, indem du Ihren Lead (Kontaktdaten, wie Facebook-Like oder bestenfalls die Email-Adresse) einsammelst. Dies ermöglicht es dir den Leser erneut und direkt zu kontaktieren und ihn mit weiteren hilfreichen Informationen zu versorgen und im späteren Verlauf (optimal nach 5-7 Kontakten) auch hilfreiche Produkte anbietest.

Eine Stellschraube in der Konversion-Optimierung bei der Lead-Gewinnung die häufig zu empfehlen ist, ist die Bereitstellung eines kostenlosen Produkts zum download.

So ist der Mehrwert für den Leser nicht „nur“ dein Newsletter (der an den Produkt-Download gekoppelt ist), sondern er erhält ein (bestenfalls) hochwertiges Produkt, zum Beispiel ein eBook zu einem Thema das ihn offenkundig interessiert.

Mit guten Inhalten bindest du also Leser an dich, schaffst Vertrauen und bist auf dem besten Weg deinen „Tribe“ oder Fanbase aufzubauen.

Dein Tribe vertraut dir, ist von deinen Produkten überzeugt und somit auch bereit kostenpflichtige Produkte zu kaufen, die (bestenfalls) deutlich hochwertiger sind, als die bereits bekannten kostenlose Produkte.

Verkauf von eigenen Produkte

Der Verkauf von eigenen Produkten ist weniger vom Traffic abhängig, als davon wie die Beziehung zu deinen Lesern ist. Wenn das Vertrauen in ein von dir erstelltes Produkt hoch ist, wird es sicherlich auch Absatz finden und weiterempfohlen.

Je größer dein Tribe ist, also deine Email-Liste oder Facebook Fanpage, desto mehr Leser erreichst du beim Launch deines Produkts.

Wenn man erfolgreiche Blogger danach fragt, welche Fehler sie am meisten bereuen ist es der, nicht von Anfang an eine Email-Liste aufgebaut zu haben und zu spät erkannt zu haben, dass es wichtig ist eine Beziehung zu seinen Lesern aufzubauen – denn es geht um echte Menschen, nicht um Email-Adressen.

Der Verkauf von eigenen Produkten wie eBooks, Video-Kursen oder Audiobooks ist besonders profitabel, da du keine Einkaufskosten (außer natürlich deiner erbrachten Leistung) hast. Ebenso musst du den Ertrag mit niemandem teilen und das schönste ist, digitale Produkte sind kostenlos reproduzierbar.

Verkauf von eigenen Dienstleistungen

Eigene Dienstleistungen können Consulting, Membership-Areas oder auch Events sein. Ebenfalls eine sehr lukrative Angelegenheit und genauso stark von der Beziehung deiner Leser zu dir abhängig, wie der oben genannten Verkauf von Produkten.

Blog-Einnahmen durch fremde Produkte und Dienstleitungen

Affilate Marketing

Bei Einnahmen durch fremde Produkte handelt es sich um Empfehlungsmarketing – also Affiliate Marketing. Bei dieser Werbeform empfiehlst du die Produkte fremder, themenrelevanter Anbieter.
Dies kann sehr direkt oder subtil geschehen.

Generell erhältst du dabei einen Anteil des Erlöses, der meist zwischen 10-30% liegt. Der Gewinn ist also geringer als bei eigenen Produkten, allerdings entfällt der Aufwand der Produktion und das unternehmerische Risiko.

Meist sind Affiliates erfolgreich, wenn sie nur Produkte empfehlen, die sie selber gut kennen und von denen sie überzeugt sind. Ebenso ist auch hier ein hohes Vertrauen der Leserschaft erforderlich.

Amazon Affiliate

Eines der bekanntesten und einfachsten Affiliate Programme ist das Amazon Affiliate Programm. Die gute Upselling- und Conversion-Optimierung auf der Amazon Website ist dabei eine große Hilfe. Allerdings vergibt Amazon recht kleine Provisionen, abhängig von der Produktgruppe, die du bewirbst.

Als Amazon Affiliate empfiehlt es sich, den Leser Möglichst schnell auf die Amazon Website zu leiten, daher ist diese Variante oft für Blogs eher schwierig – es gibt allerdings Fälle (zum Bespiel Reise-Blogger, die in ihrer Packliste auf Amazon verlinken), bei denen Blogger mit Amazon Affiliates gute Umsätze machen.

Blog-Einnahmen durch Google AdSende und Bannerwerbung

Google AdSende und Bannerwerbung

Anders als bei dem Verkauf eigener oder der Empfehlung fremder Produkte und Dienstleitungen kommt es bei der Schaltung von Bannerwerbung, zum Beispiel mit Google AdSense weniger auf die Beziehung zu deinen Lesern an.

Hier zählt vor allem der Traffic. Die Schaltung von Anzeigen macht erst ab einem bestimmten Traffic-Volumen Sinn, da die Click-Zahlen auf die Werbemittel und die Zahlungen per Click (PCP = Pay Per Click) oft sehr gering sind.

Allgemein solltest du darauf achten, nur Anzeigen zu schalten, die stark innerhalb deines Themas sind oder deine Leser wirklich interessieren.

Die Einbindung von Bannern ist schnell und unkompliziert umgesetzt. Allerdings ist es ein Drahtseilakt, die richtigen Anzeigen in der richtigen Anzahl und an den passenden Stellen zu schalten. Das Zauberwörter hier heißen: Testen und Optimieren!

Als besonders erfolgreich haben sich oft Textlinks, anstatt Banner-Links herausgestellt.

Blog-Einnahmen durch Advertorials, Produkttests und Gastartikel

Eine weitere Möglichkeit deinen Blog zu monetarisieren, ist es deine Artikel „zu verkaufen“. Dies kann durch sogenannte Advertorials (auch „Paid Post“ oder Sponsored Post“ genannt) geschehen. Hierbei berichtetet du über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Wie der Name schon sagt, ist der Text zum Teil informativ und zum anderen Teil werblich. Diese Art von Texten solltest du im Blog unbedingt auch so kennzeichnen. Für diese Advertorials zahlen dir die Auftraggeber dann ein einmaliges Honorar.

Produkttests sind ähnlich wie Advertorials. Allerdings sind diese eindeutig werblicher und somit auch etwas leichter als Werbung zu erkennen. Produkttest sind oft auch eine Möglichkeit Produkte und Dienstleistungen als Affiliate anzupreisen.

Des weiteren kannst du, je nach Bekanntheit und Traffic deines Blogs, Gastartikel auf deinem Blog verkaufen.

Blog-Einnahmen durch Vorträge

Hast du dich als Experte in deiner Nische platziert, kann es vorkommen, dass du zu Vorträgen und Diskussionen eingeladen wirst. Je nach deinem Status innerhalb der Branche und Art des Events, werden solche Vorträge auch vergütet. Vor allem aber helfen sie dir Kontakte zu knüpfen und deinen Expertenstatus auszubauen.

Weitere Einnahmequellen

Eher unseriös und bei Google nicht beliebt, ist die Vermietung oder der Verkauf von Links.

Fazit

Eigene und Affiliate Produkte bedingen eine starke Beziehung und direkte Kommunikation zu deinen Lesern. Banner und Adsense ist nur bei sehr hohem Traffic-Volumen rentabel. Advertorials, Produkttests und Gastartikel sowie Offline-Aktivitäten, wie Vorträge, sind erst ab einer
bestimmten Bekanntheit und Status möglich.

Meist macht eine Kombination aus mehreren Einnahmequellen Sinn. An erster Stelle muss, auch beim Geld verdienen mit dem Blog, immer der Vorteil für den Leser stehen.

Um einen profitablen Blog aufzubauen, bedarf es einer profitablen Nische, welche noch nicht gesättigt ist. Wichtig ist es, eine Beziehung zu seinen Lesern aufzubauen und langfristig einen hohen Traffic zu erlangen. Dann heißt es viel testen und ausprobieren sowie vor allem einen
langen Atem beweisen.

Wir sich hier von Anfang beraten lässt, erspart sich das eine oder andere Lehrgeld und kommt deutlich schneller ans Ziel.

Unsere Rolle als Agentur

Die Aufgabe einer Agentur ist in diesem Fall die Analyse und konkrete Beratung zum Blog-Business, dessen Eigenmarketing und einzelnen Marketing-Maßnahmen zur Monetarisierung. Auch ist eine Begleitung und Auswertung während der Monetarisierungsphase hilfreich. Meist sind die Budgets klein. Daher macht zu Beginn erstmal eine kostenlose und günstige Beratung durch eine Agentur Sinn. So wird vermieden, viel Zeit und Geld in falsche oder ineffektive Maßnahem zu verschwenden bzw. die Maßnahmen falsch umzusetzen. Die eigentlich Umsetzung erfolgt dann oft durch den Blogger selbst.

Unter www.click-your-ads.com bieten wir aktuell eine kostenlose Erstberatung für Blogger an.


autorÜber den Autor:
Leon Hoffmann betreibt die virtuelle Werbeagentur click-your-ads.com und ist seit über 10 Jahren Experte für Unternehmenskommunikation mit einem Schwerpunkt auf below-the-line Marketing. Mit click-your-ads.com hilft Leon und sein Team Unternehmen dabei, erfolgreicher im Internet zu sein.

 

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8 Kommentare zu "Blog monetarisieren – vom Hobby zum Business"

  1. Sehr schöner Beitrag – kommt natürlich in erster Linie auf das Ziel des Bloggers an. Gibt ja genügend Beispiele von Bloggern die nur ein paar hundert Euro mtl. verdienen bis hin zu Bloggern, die es auf ein paar Mio Jahresbeitrag bringen (die französische Lifestyle Bloggerin bspw.).

    Was aber alle Blogger definitiv benötigen, sind einwandfreie Texte. Vielleicht ist es auch für Dich oder Deine Leser interessant. Auf http://www.textanalyse-tool.de haben wir ein kostenloses Tool gelauncht, mit welchem mit die Qualität seiner Texte verbessern kann. Ist aktuell noch in der Betaversion, wird aber kontinuierlich weiter verbessert und auch künftig mit vielen neuen Funktionen präsent sein.

  2. Hallo Pierre, danke für deinen Kommentar. Das ist absolut richtig. Einzigartiger, wirklich hilfreicher Inhalt ist die Stellschraube Nr. 1. Das versteht sich ja eigentlich bei einem Blog von selbst. Dennoch kann es nicht oft genug gesagt werden (oder doch? ;)): Content is King! Schöne Grüße, Leon

  3. Eine Idee zu einem Blog ist meistens immer sehr schnell gefunden. In der Regel nimmt man ein Thema, dass einen selber sehr interessiert. Dann sollte man sich vorher besonders viele Gedanken zur späteren Monetarisierung machen und wie ich Geld verdienen möchte. Ein guter Mix aus allen genannten Arten ist immer die beste Variante

  4. Sehr umfangreicher Betrag, danke! Bei mir war es auch so, dass ich E-Mail-Marketing am Anfang stark vernachlässigt habe und erst später entdeckt habe, wie es funktioniert. Wobei ich festgestellt habe, dass man auf einen großen und erfahrenen Anbieter vertrauen sollte, für die Software. Für kleinere Nischenseiten habe ich das allerdings noch nicht ausprobiert. Will ich aber demnächst mal machen.

  5. Sehr schön zu lesen. Danke! Ich denke eine Kombination aus allem macht Erfolg mit dem eigenen Blog aus. Die Themen müssen ansprechend sein und möglichst viele Menschen interessieren. Darüber hinaus ist aber natürlich die Qualität der Artikel von nicht unerheblicher Bedeutung. Wenn man sich nur die Rechtschreibung vieler Blogger so ansieht vergeht einem meist schnell die Freude am Lesen. Ihr

  6. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Affiliate Marketing und dem Amazon Partnerprogramm gemacht, kann ich nur empfehlen…

  7. Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen muss man allerdings auch schon sehr tief in dem Gebiet verankert sein. Viele haben immer noch den Glauben vom einfachen und schnellen Geld. Sicherlich gibt es das, aber in den meisten Fällen ist es harte Arbeit. Informationen und ständige Weiterentwicklung ist auf jeden Fall nötig

  8. Ich getrau mich da nicht so ran. Habe immer Angst irgendwas zu vergessen, Im Impressum oder sonstwo und dann mir ne Abmahnung einzufangen. Aber trotzdem ist das Thema sehr interessant und danke dafür.

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