Google hat es jetzt nochmal klargestellt (auch wenn es eigentlich schon seit längerem klar war):

Duplizierter Content auf einer Website ist kein Grund für Maßnahmen gegen diese Website, außer es scheint, dass mit diesem duplizierten Content Nutzer getäuscht bzw. Suchmaschinenergebnisse manipuliert werden sollen.

Abstrafungen wegen DC auf einer Webseite gibt es daher nicht. Zwar existieren eine Reihe von negativen Effekten durch DC, aber ein paar dieser Effekte nimmt Google bereits vorweg:

  1. Wenn wir feststellen, dass Duplicate Content vorliegt, der beispielsweise durch Variationen von URL-Parametern hervorgerufen wird, dann fassen wir diese duplizierten URLs zu einer Gruppe zusammen.
  2. Wir wählen dann jene URL aus, die als am besten geeignet erscheint, die jeweilige Gruppe in den Suchergebnissen zu vertreten.
  3. Schließlich werden bestimmte Eigenschaften der URLs aus der Gruppe, wie z. B. die Link-Popularität, vereinigt und auf die im vorigen Schritt ermittelte URL übertragen.

Das ist interessant, da so ein Powerverlust durch DC verhindert wird. Die Linkpower aller DC Seiten wird auf das Original übertragen, auch wenn die Links auf verschiedene Seiten zeigen. Ein wichtiger Punkt der für einen strikte Optimierung des DC sprach (zum Beispiel hier angesprochen) ist damit außer Kraft gesetzt.

Paradoxerweise bedeutet das aber auch folgendes: Damit die Zusammenfassung erfolgen kann muss Google die Seiten als DC identifizieren. Bei gleichen Seiten heißt das man kann durch eine Erhöhung der Erkennbarkeit als DC erreichen, dass das Original besser gerankt wird. Strange …


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