Nutzer von Google Adsense haben heute Post vom Google AdSense-Optimierungsteam in ihrer Mailbox gefunden. Darin wird die Verwendung von Imageanzeigen angepriesen und zwar aus zwei Gründen laut dem Optimierungsteam:

- Erstens erlauben Sie durch die Einstellung “Text- und
Image-Anzeigen in allen Anzeigenblöcken” allen Advertisern an der
Auktion zur Schaltung von Anzeigen auf Ihrer Website teilzunehmen,
auch mit Rich Media-Anzeigen (Image, Flash, Video und Gadget).
Vereinfacht dargestellt erhöht dies die Konkurrenz, um auf Ihren
Seiten zu erscheinen. Da unser System grundsätzlich die
höchstbezahlten Anzeigen für ein bestimmtes Placement ermittelt,
werden somit die für Ihre Anzeigenpositionen bezahlten Preise
effektiv gesteigert, was in höheren CPMs für Sie resultieren
sollte.

- Zweitens beobachten wir einen deutlichen Anstieg der Ausgaben
von Advertisern für Placement Targeting-Kampagnen. Nur wenn Sie
Image-Anzeigen auf Ihren Seiten zulassen, stellen Sie sicher, dass
Ihre Seiten für diese Kampagnen uneingeschränkt ausgewählt werden
können.

Um es auf den Punkt zu bringen:

Viele Publisher konnten unserer Erfahrung nach ihre
Einnahmen deutlich steigern, indem sie für alle Anzeigenblöcke
Text- und Imageanzeigen zulassen.

Das mag durchaus für einige Publisher zutreffen, aber bisher konnte ich durch die Aktivierung von Imageanzeigen keine wirkliche Steigerung der Einnahmen verzeichnen. Der Effekt ist wahrscheinlich auch nur langfristig messbar, denn gerade bei den Placementanzeigen braucht es natürlich etwas Zeit bis die Werbetreibenden da mal wieder neue Seiten ausgewählt/Kampagnen gestartet haben. Von der Verträglichkeit mit dem Content mal ganz zu schweigen – ein Textfeld an der Stelle ist okay, aber wenn da ein großer Banner prangt sieht es gleich viel deutlicher nach Werbung aus.

Positiv dürften sich Imageanzeigen dagegen in Bereichen mit vielen Stammusern auswirken. Der Bannerblindheit der User kann man mit unterschiedlichen Werbeformen entgegenwirken.

Interessant ist der Newsletter aber trotzdem, scheinbar nutzen die meisten Publisher reine Textanzeigen und Google versucht vor dem Weinhnachtsrun noch ein paar Werbeplätze mehr zu aktivieren.


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