Ein Fazit: 15 Cent sind zuviel


Vor zwei Jahren wurde bei Google Adsense mit dem Smartpricing ein automatisches System zur Überwachung der Klickqualität eingeführt. Seiten mit geringen Conversionraten wurden automatisch abgestuft und bekamen einen geringeren Klickpreis. Seiten mit guten Conversionraten behielten ihre normalen Klickpreise. Google wurde damals heftig kritisiert und auch heute finden sich immer wieder Threads in diversen Foren die geringe Klickpreise bei Google monieren.

Die Konkurrenz von Seiten Ebays und einigen anderen Vermarktern reagierte mit eigenen Systemen die contextsensitive Werbung zum Festpreis anbot. Zuletzt gab es bei Ebay und Affilimatch 15 Cent pro Klick.

Jetzt jedoch steht fest: Google hatte recht. Die pauschalen Klickpreise sind nicht refinanzierbar, Ebay und Affilinet mußten die Vergütung reduzieren. Beide Anbieter arbeiten aktuell mit um die 6 Cent Ausgangsvergütung sowie einer leistungsabhängigen Staffelung. Allerdings nutzt nur Ebay ein automatisches System zur Berechnung der Leistung, bei Affilinet werden Seiten manuell begutachtet und dann ein Klickpreis festgelegt.

Aus eigener Erfahrung kann ich diese Absenkung nachvollziehen. Bei Prepaid-Deutschland betreue ich selbst ein Partnerprogramm auf Clickout-Basis und ohne Kontrollen wäre es nicht sinnvoll zu betreiben. Viele Webmaster betrachten Klickvergütung leider als willkommene Einkommensquelle ohne Grenzen und jagen alles an Traffic drauf was sich irgendwie anbietet. Bester Publisher in der Beziehung: 420 Views, 400 Klicks, davon 250 von einer IP bzw. einem IP-Kreis.

Darunter leiden dann natürlich auch seriöse Webmaster die ohne Manipulationen solche Werbemittel einbinden. Für sie bleibt dann nur die Hoffnung, die Qualitätskriterien zu Erfüllen und in die hohen Vergütungsstufen zu kommen. Schaffen sie das nicht bleibt nur der Wechsel zu einem anderen Anbieter bis auch dieser das Handtuch werfen und die Vergütung anpassen muss.

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