Fullfeeds – Todo

Frank hat mit seinem Beitrag gegen die gekürzten Fassungen von Feeds in den Blogs offensichtlich eine recht breite Diskussion angestoßen und auch ich bin derzeit am überlegen, ob ich den Feed auf eine lange Fassung umstelle. Allerdings bin ich an der Stelle noch etwas skeptisch bzw. gerade am Überlegen an welchen Stellen ich nachkorrigieren muss um die langen Feeds korrekt ausgeben zu lassen.

Content-Klau

Die Kürzung von Feeds ist nach wie vor ein probates Mittel um es Content-Dieben etwas schwerer zu machen. Natürlich ist ein Kurzfeed kein hundertprozentiger Schutz aber zumindest schützt es vor den ganzen RSS-Automatik Plugins die jeder Blogger auch ohne größere Fachkenntnis installieren kann. Das betrifft in dem Fall nicht nur Blogs – die Forensoftware vBulletin zum Beispiel bringt standardmäßig eine Feed-Post Plugin mit das man nur bestücken braucht.

Die Gefahr, dass die eigenen Posts nach und nach auch auf anderen Seiten im Web (ohne eigenen Kontrollmöglichkeiten auftauchen) ist zumindest damit groß – mit gekürzten Feeds kann man dieses Prozess zumindest erschweren.

Übersich

Ganz ehrlich: Ich persönlich mag kurze Feeds, zumindest dann wenn die Teaser aussagekräftig sind. Ich habe an sich eher ein Problem damit, mich durch ellenlange Texte zu wühlen um einen Überblick zu bekommen was es aktuell Neues gibt als ein paar Klicks zu machen um zu den Artikeln zu gelangen die mich interessieren. Das hängt aber wohl auch mit der Quote zusammen von interessanten/weniger interessanten Artikeln am Tag. Ich würde schätzen, dass ich je nach Themenlage nur etwa jeden 10. Artikel lese der im Reader aufschlägt, insofern wären lange Texte beim Rest für mich einfach zusätzliche Arbeit. Andererseits dürfte das Verhältnis bei jemanden der jeden 2. Artikel liest (als Beispiel) deutlich mehr für lange Feeds sprechen.

Formatierung

Viele Block nutzen nicht die normalen Formen zur Zitierung von fremden Inhalten (Anführungszeichen usw.) und dazu eine ganze Reihe von html-Tags zur Kennzeichnung/Schwerpunktsetzung. Wer den Beitrag nur im Reader liest hat in diesen Fällen das Nachsehen, weil die Inhalte möglicherweise anders dargestellt werden als vom Autor beabsichtigt. Das ist kein gravierendes Problem aber kann insbesondere bei Zitaten zu Problemen führen.

Trotzdem bin ich an sich der Meinung das man dem Fullfeed eine Chance geben sollte. Sobald ich nach der Cebit wieder etwas Zeit haben werden wird daher der Feed von Blogs-optimieren auf Fullfeed umgestellt, allerdings unter strikter Kontrolle.

So werden ich die Verbreitung der Inhalte auf anderen Seiten kontrollieren und auch inwiefern sich die Umstellung auf die Zahl der Abonnenten des Feeds auswirkt. Möglicherweise gibt es ja so einige neue Leser, vielleicht springen aber auch einige ab.

1 Kommentar zu "Fullfeeds – Todo"

  1. Ich freue mich schon jetzt auf den FullFeed und danke für die Zeit darüber nach zu denken.
    Zum letzten Punkt: ich habe dabei noch nie Probleme gesehen. Da viele Nutzer die HTML-Tags via Editor nutzen und nicht die Kenntnis haben, was sie tun, ist es in der regel sogar meist der richtige und auch Zitate sind im richtigen Tag. Insofern muss man also kein HTML können, wenn man Autor eines Blogs ist und der Feed richtig versorgt werden soll. Die Aufgabe übernimmt quasi der Editor.

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  1. Umstellung auf Fullfeed

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