Trigami – Advertiser legen nun auch Inhalte fest

Bislang vermitteltet der Blogvermarkter Trigami an sich nur bezahlte Rezensionen in Blogs an potentiell zahlungwillige Unternehmen.

Die Inhalte dieser Renzension bleiben bis dato dem Blogger vorbehalten, auch wenn die werbetreibenden Unternehmen Beiträge auch ablehnen konnten. Letztendlich blieb es dem Blogger aber vorbehalten, was geschrieben wurde und was nicht.

Mit einer neue Vermarktungsform, den sogenannten Publications, trennt sich Trigami von dieser Freiheit und gibt den Werbetreibenden die Möglichkeit gezielt festzulegen, was veröffentlicht wird.

Aus der Beschreibung:

Bei Publications handelt es sich um beliebigen Content (Text/Video/Audio), welcher in einer exakt von Ihnen vorgegebener Form von den Bloggern Ihrer Wahl publiziert wird. Dabei können Sie selbst festlegen, ob Sie die Publications vollständig selbst vorgeben möchten oder ob die Blogger noch selbst Inhalte anreichern sollen (gemäss Ihren Zielvorgaben).

Entsprechende Anzeigen müssen natürlich weiterhin als Trigami-Anzeige gekennzeichnet werden, unterscheiden sich aber vom Aufbau her nicht mehr von herkömmlichen Werbeformen. Auch bei der normalen Bannerwerbung ist festgelegt, was veröffentlicht werden darf (in Form des Banners) und was nicht.

Als Vorteil für de Blogger wird bei Trigami unter anderem angegeben:

  • Viel weniger Aufwand (meistens copy & paste)

Das stimmt zwar, allerdings liegt hier auch die Gefahr von Duplicated Content. Gerade wenn Unternehmen Pressemitteilungen in vielen Blogs publizieren drüfte der DC Filter von Google recht schnell zuschlagen.

Für Werbetreibende ist dieses Feature natürlich ein großer Vorteil. Man muss sich nicht mehr auf die Blogger verlassen sondern kann ihnen direkt in die Federn diktieren, wie das eigene Unternehmen/Produkt beschrieben oder gelobt werden soll. Kritik wird es in solchen Beiträgen sicher wenig geben.

Die Reaktionen in den Blogs selber sind eher kritisch: Eligwar

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