Je größer eine Werbefläche, desto höher auch die Klickrate. Der Zusammenhang ist nicht wirklich überraschend und in folgender Grafik nochmal verdeutlicht:

Die Grafik ist bereits etwas älter (Anfang 2008) und ging bereits durch diverse Blogs (zum Beispiel hier, hier und hier).

Mehr oder weniger nachvollziehbar ist der Effekt: Je größer eine Werbefläche, desto größer natürlich auch die Aufmerksamkeit die generiert wird und damit steigen die Klickraten. Allerdings steigt mit zunehmender Größe einer Werbefläche auch die Wahrscheinlichkeit, das ein Klick aus Versehen erfolgt.

Ein weiterer Faktor ist die Platzierung auf der Webseite. Ein großer Banner am äußersten rechten Rand bringt weniger Klickrate als ein entsprechender Banner auf der linken Seite.

Ist es damit aber immer besser immer größere Werbemittel zu verwenden?

Für Publisher die nach Klick abgerechnet werden ist es das. Mehr Klickrate bedeutet mehr Klicks und mehr Geld. Über nachfolgende Conversion gibt die Klickrate aber keine Auskunft. Es kann durchaus sein, das die Conversion in absoluten Zahlen nicht steigt (zum Beispiel weil die höhere Klickrate durch mehr versehentliche Klicks erzeugt wird). Wirbt man also per Google Adwords auf Contentseiten muss ein größeres Banner nicht immer auch unbedingt mehr Einnahmen bedeuten – mehr Ausgaben weil mehr Klicks bedeutet ein größeres Banner aber immer.

Das heißt die höhere Klickrate mag zwar durchaus positiv für den Adsense Nutzer sein, für den Adwords Nutzer ist aber die Conversion entscheidend, mehr Klickrate muss hier also nicht zwangsläufig positiv sein. Gleiches gilt natürlich auch für andere Werbetreibende die auf CPC Programme setzen.

Falls ich mal sehr viel Langeweile habe werden ich meine Content-Kampagnen auf Größe optimieren und alles über 468×60 probeweise herausnehmen. Ich bin gespannt wie sich die Conversion-Rate dadurch verändern wird.


Du kannst Beiträge dieses Blogs per RSS-Feed abonnieren
oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.