Google Adsense und Popup Layer


Derzeit gibt es bei Abakus eine laufende Diskussion inwieweit es statthaft ist, Adsense Werbeanzeigen auf Seiten zu platzieren, die ebenfalls mit einem Popuplayer (beispielweise von Layerads oder Binlayer) eingebunden haben. Auch im Hilfe-Forum von Adsense gibt es zu diesem Thema mittlerweile eine ganze Reihe von Threads: es scheint also nach wie vor Unsicherheit zu herrschen, ob Layer und Adsense miteinander kombinierbar sind.

Die Adsense-Hilfe ist in dem Punkt aber eigentlich recht klar. Es ist erlaubt, Layer und Adsense gleichzeitig einzusetzen, aber:

Derzeit ist es Publishern nicht gestattet, Google-Anzeigen auf Websites mit mehr als drei Pop-ups zu schalten. Falls Pop-ups auf einer Website angezeigt werden, dürfen sie die Navigation der Website nicht beeinträchtigen, die Nutzereinstellungen nicht verändern und keine Viren verbreiten. (Quelle)

Das Layer keine Viren verbreiten dürfen ist recht nachvollziehbar, immerhin hat Adsense derartiges bereits über die normalen Richtlinien ausgeschlossen. Der Punkt wird hier nur nochmal verdeutlicht. Auch die Angabe von maximal 3 Popups pro Seite ist klar und deutlich. Wer mehr als 3 Popups einsetzt dürfte ohnehin bald keine Besucher mehr auf der eigenen Seite haben. Dazu haben die meisten Layeranbieter ohnehin den Hinweis in den Nutzungsbedingungen, dass außer dem eigenen Layer kein weiterer eingeblendet werden darf.

Allerdings gibt es im Adsense Hilfeforum hier noch einen Punkt den man beachten sollte:

Hallo,
bitte beachtet auch die Zahlenangabe. Diese bezieht sich natürlich auf die gesamte Website insgesamt! Der Hilfetext ist buchstäblich anzuwenden. (Quelle)

Es geht also um die Gesamtzahl der Layer auf dem gesamten Webauftritt.

Problematisch dagegen ist der Hinweis mit der Navigation. Die meisten Layer haben eine Größe von 800×600 Pixel und nehmen so einen Großteil des Bildschirms ein. Über den normalen Code von Layeranbietern lässt sich zudem nur selten steuern wo genau der Layer erscheint (meist mittig). Einige Anbieter nutzen zudem Layer mit Highlights die vorher den Bildschirm abdunkeln. Eine Überschneidung mit der Navigation der Seite dürfte also in den meisten Fällen gegeben sein.

Das dies tatsächlich problematisch sein kann bestätigt ein Adsense-Mitarbeiter:

Die Pop-ups dürfen in keinem Fall die AdSense-Anzeigen überdecken. Andernfalls verstoßen sie unabhängig von ihrer Zahl gegen die Richtlinien. (Quelle)

Für die meisten Webseiten dürfte damit die Nutzung von Layern und Adsense nicht erlaubt sein. Trotzdem gibt es eine Reihe von Seiten (auch größeren Seiten) die dies so einsetzt. Grund dafür ist, dass dies nicht aktiv nachverfolgt wird sondern nur auffällt, wenn ein Mitarbeiter von Adsense die Seite auch aus anderen Gründen inspiziert. Wenn ein Kunde also ohnehin schon unter Beobachtung steht kann ein Layer der Grund sein der den Kick endgültig auslöst. Läuft dagegen alles problemlos kann auch ein Layer länger in Verbindung mit einer Adsense Werbung stehen ohne aufzufallen. Das Risiko dafür trägt natürlich immer der Webmaster selber: Im Zweifel muss man sich also entscheiden ob der Kick aus Adsense die Mehreinnahmen durch einen Layer eventuell rechtfertigt.

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