Die Post macht mobil


Die Deutsche Post scheint das Geschäft im Internet für sich zu entdecken. Erst vor knapp einem Monat hatte man mit dem Deutsche Post Werbemanager ein Portal gelauncht mit dem interessierte Kunden über die Seiten der Deutschen Post Werbung in Adwords buchen können. Damit lassen sich recht einfach lokale oder regionale Kampagnen schalten die nach klar definierten Zielvorgaben ausgerichtet werden. insbesondere die Paketstruktur der Preise dürfte für Einsteiger recht interessant sein. Anders als im normalen Adwords-System basiert hier die Abrechnung auf fest gebuchten Paketen und nicht auf der Leistung der Kampagnen und der erzielten Klicks bzw. Einblendungen.

Heute kam dann eine weitere Nachricht: Die Deutschen Post übernimmt den Werbedienstleister Nugg.ad. Damit wird die Post selbst aktiv im Online Werbemarkt und vermarktet nicht nur die Dienstleistungen der anderen weiter. Nugg.ad ist dabei auf die zielgenaue Ausrichtung und Auslieferung von Werbung spezialisiert und im europäischen Markt aktiv. Bei beiden Projekte fällt die Ausrichtung auf zielgenaue Werbung auf. Durchaus möglich, dass die Post hier versucht ihren Offline-Vorteil der direkten Auslieferung von Post und Werbung an den Kunden auch im Internet umzusetzen.

Eventuell kann man sogar die Parallele zum Epost-Brief ziehen. Das Epost Projekt war auch kürzlich erst gestartet worden und es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass die Post fürher oder später Werbung an Epost Kunden ausliefern möchte die sich für das Portal angemeldet haben. Eine zielgenaue Auslieferung anhand der Daten der Kunden (immerhin muss eine Epost Adresse mit PostIdent identifiziert werden) könnte ein interessanter Wettbewerbsvorteil sein. Bei diesem System weiß man dass pro Adresse nur ein Kunde dahinter steht und Werbung nicht breit gestreut an eventuell doppelt und dreifach angemeldete Nutzer versandt wird.

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1 Kommentar zu "Die Post macht mobil"

  1. Für mich ist der E-Postbrief eine reine Abzocke. Geld für etwas bezahlen, was man auch kostenlos haben kann. Außerdem besitzt fast niemand eine E-Postadresse, was das versenden von Nachrichten um einiges erschwert. Meiner Meinung nach ein viel zu aufwändiges System.

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