Regel für gute Webkataloge


Im SEO-Bereich sind Webkataloge nicht mehr unbedingt beliebt, trotzdem nutzt sie der eine oder andere noch zum Linkaufbau. Google hat jetzt im Webmasterblog einige Tipps veröffentlicht, wie gute Kataloge auszusehen haben und was Google bei Katalogen nicht mag.

Ein wichtiger Punkt, der gleich zu Anfang angesprochen wird: Themen-Kataloge. Allgemeine Webkataloge gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und an sich deckt das DMOZ diesen Bereich weitgehend ab, daher empfiehlt Google sich auf ein Thema zu beschränken. Darauf aufbauend sollte der Katalog mit den Unterverzeichnissen die wichtigsten Themen des Fachbereiches abdecken und so eine relevante Unterstruktur aufweisen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der mehrfach angesprochen wird ist die Auswahl der aufgenommenen Inhalte. Insbesondere die redaktionelle Prüfung der Einträge scheint Google sehr am Herzen zu liegen. Links zu Prono- oder Viagra-Seiten bedeuten in der Regel ja ohnehin schlechte Nachbarschaft samt Abstrafung, die Kontrolle der Links und der Beschreibungen ist also an sich Pflicht.

Sehr interessant ist der Punkt Backlinkpflicht. Google empfiehlt hier keine Backlinkpflicht bzw. es den Usern zu überlassen ob sie Backlinks setzen oder nicht. Indirekt wird darauf hingewiesen, dass Konstrukte mit Backlinkpflicht als Linktausch abgewertet werden könnten. Kostenpflichtige Einträge sind weniger problematisch.

Google scheint also grunsätzlich am Prinzip des Webkataloges nichts auszusetzen zu haben. Im Gegenteil, als Schlusssatz wird noch angesprochen, dass Google durchaus mehr Kataloge in den Serps haben möchte.

Google hat nun ein größeres Augenmerk darauf, deutschen Usern hochwertige Webkataloge im Suchindex anzubieten.

Im Umkehrschluss heißt das für Nutzer von Webkatalogen, dass die oben angesprochenen Punkte erfüllt sein müssen, dann lohnt sich auch ein Eintrag. Allerdings würde ich schätzen, das derzeit nur ein Bruchteil aller Kataloge wirklich alle Punkte beachtet. Möglicherweise gibt es aber in Zukunft einige Kataloge mehr die nach den genannten Richtlinien aufgebaut werden und auch erfolgreich sind.

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15 Kommentare zu "Regel für gute Webkataloge"

  1. fastbacklink- Die Webkatalog Datenbank | Juni 9, 2008 um 12:35 |

    Naja. Zur Zeit gehts den meisten Webkataloge aber richtig an den Kragen! Hab nach dem letzten PR Update 10 Pr5 und Pr4 Kataloge auf 0 in meiner Datenbank abstufen müssen! HEUL! Aber es ist wohl so wie´s immer ist: Keine Qualität – Kein Erfolg. Wie im Leben auch… 🙂

  2. Fastbacklink nutze ich schon lange. Einige gute kataloge findet man da aber noch die Ihren Pr auch behalten haben.

  3. Die meisten Kataloge sind wirklich nichts wert, um die eigene Webseite populärer zu machen. Da kann man sich ja gleich in Gästebücher eintragen.

  4. Webkataloge | November 10, 2009 um 15:24 |

    @Carsten. LOL! Und wer hat behauptet das Gästebücher gar nichts bringen? ^^

  5. Jeder zusätzliche Link zu einer Website bringt etwas und ein guter Webkatalog liefert auch einen sprechenden Link. Das kommt auf die Software an, die der Webkatalog einsetzt.. Und in der Tat: wer sagt, dass Gästebuch-Einträge nichts bringen?

    Selbst Blog-Einträge mit no follow bringen dennoch mehr Treffer für die eigene Website!

  6. Hey Leute wie wäre es denn ein Eintrag in meinen neuen frischen Webkatalog, immerhin kostenlos ohne Backlinkpflicht, wird mit der Teit mehr und mehr gefüllt, immerhin bekommt Ihr ein One Way Backlink.

  7. „Im SEO-Bereich sind Webkataloge nicht mehr unbedingt beliebt…“
    Könntest du mir hierfür eventuell genauere Infos geben?

  8. bringt dmoz eigentlich irgendwas? ich hätt schon des öfteren versucht mich als EDV-Dienstleister in der Region Niederösterreich/Österreich einzutragen – bis jetzt ist da aber nocht nichst passiert

  9. Gute Webkataloge findet man auch bei webkatalogtest.de. Wo es den TÜV für Autos gibt, scheint dies webkatalogtest.de für Webkataloge zu sein.

  10. @nina
    Webkataloge sind daher nicht beliebt weil viele davon einfach nur aus Spam bestehen, keine vernueftigen URLs aufweisen oder aber nicht redaktionell betreut werden.
    Links aus solchen Katalogen sind nichts, oder so gut wie nichts, wert.
    Ist ein Katalog aber gut gefuehrt dann hat auch ein SEO nichts gegen einen Eintrag dort.

  11. dmoz einträge finde ich persönlich schon noch wichtig. grundsätzlich ist es aber so, dass man den richtigen mix findet muss um erfolgreich zu sein. da einem ein „dmoz“eintrag nichts bring wenn man die ganzen anderen kanäle nicht benützt.

  12. @Matthias

    Ja, dem kann man zustimmen. Es ist allerdings nicht so leicht, bei dmoz aufgenommen zu werden. Es kann hier Jahre bis zur Aufnahme dauern.

  13. Tierfreund | Februar 21, 2011 um 10:53 |

    Das mit dem DMOZ ist leider ein leidiges Thema. Iss zwar nicht schlecht, wenn man drin ist. Aber die Wertigkeit hat über die letzten Jahre enorm abgenommen.

  14. Webkataloge können sehr sinnvoll sein – aber nur wenn der entsprechende Betreiber sich wirklich um seinen Webkatalog kümmert. Es gibt leider viel mehr schlechte als gute Webkataloge. Aus SEO-Sicht haben zwar diese Webverzeichnisse nicht mehr so viel Wirkung wie noch vor einiger Zeit aber man sollte diese Variante mein Linkbuilding keinesfalls vernachlässigen.

  15. Bastian Ebert | März 19, 2014 um 9:00 |

    Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Einige Webkataloge sind durchaus gut und auch hilfreich, viele aber auch einfach nur Spam.

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