Gefahren des Adsense Sharing


Mittlerweile wird es immer beliebter, fremden Adsense Code auf Plattformen laufen zu lassen um so Einnahmen mit den Usern zu teilen. Das ist einerseits ganz praktisch: einfach zu realisieren und die Abrechnung erfolgt direkt durch die Systeme von Google, dazu bietet Google inzwischen sogar eine eigene Schnittstelle für Sharing an. Der Aufwand für Betreiber und User ist damit minimal.

Andererseits gibt es im Adsense System einige Fallen die dafür sorgen könnten, dass ein Mehr an Anzeigen zum Beispiel auf Yigg am Ende für weniger Einnahmen sorgen könnte. Das Stichwort in diesem Bereich heißt Smart Pricing und sorgt automatisch für eine Senkung der Klickpreise wenn die Konversionrate der Besucher schlecht ist. Und zwar nicht nur für die betreffende Webseite mit der schlechten Konversion sondern für den gesamten Adsense Account. Nun ist noch nicht klar, inwieweit Klicks aus Social Portalen wie Readster oder Yigg konvertieren, aus eigener Adwords Erfahrung auf solchen Portalen befürchte ich aber, dass es nicht weit her sein wird mit der Umwandlungsrate. Entsprechend kann es sein, dass User die am Adsense Sharing auf diesen Plattformen teilnehmen in einígen Tagen oder Wochen mit deutlich sinkenden Klickpreise in ihren Accounts zu kämpfen haben. Leider gibt es nur einen Adsense Account pro Person, ein Test mit einem Account bei dem es ohnehin nicht so viel ausmacht scheidet damit leider aus.

Ein anderer Punkt den man beachten sollte sie die Werberichtlinien von Google Adsense. EIne ganze Reihe von Inhalten sind verboten bzw. zu diesen Inhalten darf keine Adsense Werbung geschaltet werden. Zwar schalten die Portale dsense Werbung nur in den Artikeln des Users, die thematische Kontrolle ist damit zumindets für dne Artkel gegeben – leider aber nicht im Bereich der Kommentare.

DIese müßten (wie im eigenen Blog bzw. der eigenen Webseite) kontrolliert werden um zu verhindern, dass eventuelle Probleme mit den Richtlinien auftauchen. Der Kontrollaufwand würde bereits nach mehreren Artikel recht groß werden. Ob es sich lohnt diesen Aufwand zu betreiben hängt sicher auch von den EInnahmen ab. Sind diese hoch genug macht es sicer Sinn, ein wenig Arbeit zu investieren um diese Einnahmequelle weiter zu erhalten. Liegen sie im Centbereich lohnt sich der Arbeitsaufwand eher nicht.

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10 Kommentare zu "Gefahren des Adsense Sharing"

  1. Paolo Pinkel | Juni 7, 2008 um 2:50 |

    Ich halte die 1. These für unwahrscheinlich, da ich adsense auf sehr verschiedenen Seiten nutze und keine Probleme dadurch feststellen kann.

    Auf einigen Seiten erziele ich einen durchschnittlichen Klick-Preis von weniger als 3 Cent, bei anderen bekomme ich für einen Klick fast 1$.

  2. Bastian | Juni 7, 2008 um 9:45 |

    Unterschiedliche Klickpreise haben damit eher wenig zu tun. Wenn in einem Bereich nur wenige Cent pro Klick bezahlt werden kannst du für die betreffenden Seiten auch nur wenige Cent bekommen. Smart Pricing würdest du daran erkennen, dass du früher auf diesen Seiten vielleicht 20-30 Cent bekommen hast und jetzt eben nur noch 3 Cent, ohne dass sich die Adwords Kunden die Klickpreise runtergeschraubt haben.

    Oder umgekehrt: Wenn du die 3 Cent Klicks mal rausnimmst könnte es passieren, dass deine anderen Klicks auf einmal mehr Wert sind und zu Beispiel 1.40 Dollar bringen.

  3. Paolo Pinkel | Juni 7, 2008 um 12:16 |

    Das glaube ich eben gerade nicht! Smart-Pricing funktioniert channel-weise.

  4. Bastian | Juni 7, 2008 um 13:16 |

    Die meisten Quellen sagen das Gegenteil: Smart Pricing beeinflusst den gesamten Account.

    (http://www.jensense.com/2005/10/25/one-poorly-converting-site-can-smart-price-an-entire-adsense-account/)
    „Smart pricing affects an entire account. It is not on a per page or per site basis. „

  5. Paolo Pinkel | Juni 7, 2008 um 15:28 |

    Hm, die letzte offizielle Aussage von google dazu (wie auch deine Quelle) ist aus dem Jahr 2005 (http://adsense.blogspot.com/2005/10/facts-about-smart-pricing.html). Dort steht aber auch

    Keep in mind that like most Google technology, our system for calculating advertiser pricing gets updated regularly. We’re constantly improving our ad products to benefit both the publisher and advertiser communities;

    Ein account-weites smart-pricing macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn und ich konnte, wie schon gesagt, bisher auch nichts derartiges beobachten.

    Im End-Effekt würde das ja auch bedeuten, daß man adsense gar nicht in Foren einsetzen sollte, da dort die Performance von google ads meist grottenschlecht ist und das den account nach unten ziehen würde.

  6. Bastian | Juni 7, 2008 um 16:16 |

    Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme wurde bei Bekanntwerden schon in mehreren Foren diskutiert, es kann durchaus sein, dass Google damit den Durck auf Publisher erhöhen will solche Seiten gar nicht erst mit Adsense Werbung auszustatten.

    Was die Foren betrifft: Smart Pricing bezieht sich immer auf die Conversionrate der Klicks. Die muss in Foren nicht niedriger liegen, weil die Klickrate in den Foren ja ohnehin niedrig ist. Dummerweise hat man als Adsense Kunde keine Möglichkeit zu sehen, ob eine Seite Smart Pricing gefährdet ist, weil man mit den vorhanden Statistiken (Klicks, Views usw.) darüber keine Auskunft bekommt.

  7. Ich halte die 1. These für unwahrscheinlich, da ich adsense auf sehr verschiedenen Seiten nutze und keine Probleme dadurch feststellen kann.

    Auf einigen Seiten erziele ich einen durchschnittlichen Klick-Preis von weniger als 3 Cent, bei anderen bekomme ich für einen Klick fast 1$.

    LoL, du beschreibst es doch genau so was man ihr im Artikel meint. OK,wenn Webseite A ein anderes Thema hat als Webseite B, kann das natprlich sien mit den 3 cent zu 1 Euro. Dennoch kann es daran mit liegen.

  8. Hm, so wie ich es verstanden habe, geht es nicht um die Klickrate, sondern um die Konversionsrate eines Klicks? Und das kann man selbst nirgends ablesen – so gesehen weiß man natürlich auch nicht, wie die Konversionsrate in einem Social Portal ist. Die Bedenken dazu finde ich aber schon interessant – kommt natürlich auch darauf an, auf was für Seiten man Adsense sonst so einsetzt.

    Eventuell würde der andere Punkt mich eher davon abhalten, Shared Adsense zu verwenden: die fehlende Kontrolle über den Content. Ein ähnlicher Grund stört mich an Adsense generell: die „Blacklists“, auf denen anscheinend Wörter stehen, die man halt auch in ganz anderen, harmlosen Zusammenhängen verwendet. Da habe ich schon sehr strange Geschichten gehört.

  9. Bastian | Juni 10, 2008 um 7:04 |

    Jeder Adsense Klick hat natürlich eine Conversionrate, nur halt nicht für den Adsense-Nutzer sondern für den Kunden der für den Klick (per Adwords) bezahlt. Diese Rate wird von Google gemessen sofern das im Adwords Account aktiviert ist und als Grundlage für das Smartpricing benutzt.

    btw. @Francis – ich würde mich freuen, wenn ihr bei Infopirat noch ein weiteres Feld einbauen könntet, bei dem man zusätzlich eine ChannelID hinterlegen kann um die Klicks gut tracken zu können.

  10. Francis, Adwords trackt schon seit Jahren die Conversion der Klicks. Die entsprechende Funktion ist in jedem Adwords Account unter Kontoeinstellungen vorhanden. Früher wurde dies mit einem normalen Trackingcode für jeden Klick realisiert, heute läuft es mit über Analytics. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und seit einiger Zeit kann man damit auch selbst die Conversion tracken. Google hat also die relevanten Daten (wenn auch nicht von allen Publishern) und nutzt sie auch 🙂

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