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Burda steigt bei Xing ein19 Nov |
Die letzten Quartalszahlen von Xing waren durchaus positiv: 1,8 Millionen mehr Mitglieder, 27 Prozent mehr Umsatz und immer noch 344.000 Euro Gewinn. Xing ist damit eines der wenigen Netzwerke die überhaupt Gewinn machen.
Burda holt sich nun ein Stück vom Kuchen, laut Basicthinking sind es in etwa 25 Prozent des Netzwerkes die nun in die Hände von Burda gehen. Hintergrund könnte (glaubt man den Spekulationen auf Basicthinking) der Einstieg in den Paid Content Bereich sein. Xing hat ja vorgemacht, wie man mit bezahlten Premiumaccounts Geld verdienen kann – Burda hätte so etwas gern auch für andere Plattformen und insbesondere für die eigenen redaktionellen Angebote. Ob sich das so leicht umsetzen lässt darf allerdings bezweifelt werden – Xing läuft in meinen Augen nur so gut weil hier eine ganz bestimmte Zielgruppe unterwegs ist. Ob man daher das Konzept einfach so auch auf anderen Plattformen mit anderen Nutzern übertragen kann ist eher fraglich.
Andererseits kann es natürlich auch gut sein, dass man hier einfach eine Unternehmensentscheidung getroffen hat aufgrund der Zahlen und ohne große strategische Konzepte im Hintergrund. Laut Hamburger Abendblatt will Xing mit “aggressiven Wachstumsplänen” für die Zukunft gerüstet sein – ein potenter Aktionär im Hintergrund kann da nur hilfreich sein. Immerhin wartet ein großer internationaler Markt auf Xing.
Für den Kauf der 25.1 Prozent am Netzwerk wurden 48 Millionen Euro gezahlt. Für das ganze NEtzwerk würde der wert (hochgerecnet) also etwa 200 Millionen Euro betragen. Damit hätte Xing StudiVZ rein wertmäßig bereits deutlich hinter sich gelassen.
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3 Kommentare
Dani Schenker
19.November 2009 um 20:27
1Ich glaube Xing hat international wenig Chancen. LinkedIn ist einfach zu stark und das meiner Meinung nach auch zu recht. Und ich denke mal, dass sich LinkedIn auf das gleiche Spiel einlässt wie Facebook. Statt Übernahme einfach abwarten bis die Mitglieder übergelaufen sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies so passieren wird.
Steve
20.November 2009 um 10:42
2Die Meinung von Dani teile ich nicht.
Bei Linkedin gibt es aus meiner Sicht zu viele Dinge die schlechter umgesetzt sind wie ich sie von XING kenne. Allein schon der Anmeldeprozess ist “saumässig” programmiert und nicht wirklich durchdacht (ständiger Wechsel zwischen deutsch und englisch)
Wenn XING den Weg wie bisher geht und sich stetig und bedacht auf internationale Wege wagt hat es eine wirklich Chance. Linkedin ist aus meiner Sicht in den Staaten sehr verbreitet, aber darüber hinaus…
Also ich präferiere XING!
Dani Schenker
20.November 2009 um 15:29
3Hmm. Ok. Das mit dem Anmeldeprozess kann ich jetzt nicht beurteilen. Als ich mich bei LinkedIn angemeldet hatte gab es noch nichts auf Deutsch
Aber wie gesagt, ich denke am Ende wird die Masse sich durchsetzen und diese hat LinkedIn eher als Xing. Das heisst nicht, dass es das Ende von Xing sein muss. Aber ich denke dass Xing nicht mehr sehr stark wachsen wird…
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