Bye bye Google Analytics


Ich habe mittlerweile ca. 20 Seiten (davon ungefähr die Hälfte WordPress-Blogs), die mit Google Analytics die Zugriffe tracken und auswerten.

Die Daten selbst habe ich allerdings nur ca. einmal die Woche abgefragt, selbst die Implementierung der Adsense-Daten in Analytics und die Installation eines Analytics Apps auf dem iPhone haben diese Quote nicht wirklich erhöht.

Hauptknackpunkt liegt dabei in der Verfügbarkeit der Daten. Mit internen Tracklösungen für Worpdress sehe ich sofort, wer sich wo auf meinem Blog bewegt, woher er kam, nach was er gesucht hat. Bei Analytics sind die entsprechenden Daten erst einen Tag später einsehbar.  Die Auswertungsmöglichkeiten sind bei Analytics dann natürlich deutlich ausgefeilter, aber bislang habe ich darauf nur sehr wenig zurückgegriffen und werden es wohl auch nicht häufiger tun.

Dazu kommt die datenschutzrechtliche Problematik und das (eher geringe) zusätzliche Ladevolumen durch das Script von Analytics.

Um es kurz zu machen: Ich habe mich entschieden nach und nach Analytics von meinen Seiten zu nehmen und es da wo es mich wirklich interessiert durch interne Trackinglösungen zum Beispiel per WordPress Plugin zu ersetzen. Ich denke, ich werde auch ohne Analytics nicht den Überblick über meine Seiten verlieren: Falls doch bleibt der entsprechende Account ja erhalten und kann durch Einbindung des Codes jederzeit wieder in Betrieb genommen werden.

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12 Kommentare zu "Bye bye Google Analytics"

  1. Ich nutze auch Piwik. Aus den gleichen Gründen, wie sie hombertho genannt hat. Inzwischen gibt es sogar schon eine Desktoplösung zur Auswertung der Daten, die zwar noch ganz schön buggy ist, aber immerhin kostenlos. Wird schon…

  2. Habe auch speziell für einen Kunden (eben wegen Datenschutzbedenken) Anfang Februar Piwik installiert und evaluiert und habe mich sofort verliebt 😉
    Mittlerweile tracke ich alle meine (Kunden-)Projekte mit Piwik und ziehe Google Analytics Stück für Stück ab.

  3. Schön das du auch nun der Datenkrake den Rücken kehrst. 😀

  4. Danke erstmal für die Tipps zu anderen Lösungen, ich werde die in einer ruhigen Stunde mal antesten.

    @Anja – hast nichts übersehen, ich habe es nicht mit aufgeführt, da ich eine ganze Reihe Systeme nutze. Bei den meisten Blogs ist allerdings Semmelstatz (http://www.kopfhoch-studio.de/blog/2765) im Einsatz, weil ich das für meine Bedürfnisse als vollkommen ausreichend empfinde 🙂

  5. Seit einem halben Jahr stellt Google die Daten innerhalb der 2 Stunden zur Auswertung bereit.

  6. jup allerdings wurde das Frontend leider nicht angepasst 🙁

    Dort ist standardmäßig nur bis zum Vortag alles eingetragen, per Hand umstellen ist immer sehr nervig und zum beispiel beim iPhone Tool gar nicht möglich 🙁

  7. Das stimmt allerdings.

  8. Wielange braucht Google denn ungefähr, bis es die Daten des aktuellen Tages anzeigen kann?

  9. @Daniel
    Wie ich oben schrieb: Nach 2 Stunden.

  10. Bei der Datensammelwut kann ich das Rauswerfen von G Analytics durchaus verstehen. Ich habe es auch bei Einigen Projekten entfernt, da ich meine Daten mit einer Suchmaschine nicht so gerne teile 🙂

    Sebastian
    webanalysebuch.de

  11. Ich nutze inzwischen auf zwei Seiten das – leider kostenpflichtige – Mint (http://haveamint.com).

    Sieht äußerst chic aus und lässt sich durch Plugins (sogenannte Pepper) ebenfalls erweitern.

    In Aktion kann man das bei mir unter http://mint.webdesjan.de sehen.

  12. Meiner Erfahrung nach ist Google Analytics ein sehr gutes kostenloses Analysewerkzeug. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es einen Einfluss auf die Seitenbewertung hat, Analytics einem anderen Analyseprogramm vorzuziehen.

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