Braucht man die Webmastertools?

Die aktuelle Umfrage von SEO-united zu Benachrichtigungen über unnatürlichen Linkaufbau in den Webmaster-Tools hat für mich ein überraschendes Ergebnis gebracht: Fast 25 Prozent der teilnehmenden Webmaster hatten mehr als 20 Seiten in den Webmaster-Tools (WMT) angemeldet. Auch wenn nicht dabei steht, ob dies über einen Account geschehen ist, wäre mir diese hohe Zahl an Webseiten doch zu heikel.

Man kann noch so sehr mit Impressum, Whois und IP-Adressen tricksen, wenn alle Seiten dann über den gleichen Webmaster-Account angemeldet sind, weiß Google ohnehin, dass die Seiten zu einem Webmaster oder Netzwerk gehören. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Google die Seiten wohl nicht in Sippenhaft nehmen wird, wenn eine Seite abgestraft wurde: Die Überlegung (oder Spekulation) liegt nicht fern, dass gemeinsame Accounts in den WMT eventuell zum Beispiels negativ auf die Linkpower oder ähnliches wirken. Selbst wenn es dafür keine tatsächlichen Anhaltspunkt gibt, bleibt das ungute Gefühl, dass man es Google damit sehr einfach macht.

Ich habe bisher lediglich einige wenige Hauptprojekte dort angemeldet und authentifiziert, genau so wie ich auch bei Analytics nur wenige Seiten eingetragen habe um Verbindungen zwischen den Seiten nicht direkt in die Google Datenbank zu speisen. Das mag etwas paranoid klingen, aber bislang zumindest bin ich damit recht gut gefahren.

4 Kommentare zu "Braucht man die Webmastertools?"

  1. Stimme #1 zu, Google speichert alles und weiß dadurch sehr viel…

  2. Vor und Nachteile hin oder her, Google Analystics bietet meines Erachtens eine gute Analyse.

  3. M.Seifert | Juni 5, 2012 um 7:35 |

    Analystic alles gut und schön aber auch wir arbeiten mit Piwik

  4. Ich denke, da google ohnehin immer strenger wird, ist es besser man spielt soweit wie möglich nach deren Spielregeln. In den Webmaster Tools kann man die ganz gut nachvollziehen, außerdem gibt es nette features – ich finde sie recht gut.

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