Sitelinks – einige Suchergebnisse auf Platz1 bei Google sehen anders aus als der rest und verfügen über zusätzliche angehängte Links unter dem Beschreibungstext. Dies sind sogenannte Sitelinks, die von Google zusätzlich zum Suchergebnis angezeigt werden.

Sitelinks

Google erstellt die Sitelinks aus der Navigation der Webseite automatisch und blendet sie ein, wenn die Relevanz der Seite für das Suchwort hoch genug ist. Die Beurteilung, ob und wann eine Seite mit Sitelinks angezeigt wird, erfolgt ebenfalls automatisch und hängt in erster Linie von der Klickrate ab. Ist diese hoch genug bekommt eine Seite auf der 1. Position Sitelinks angehängt, falls nicht dann nicht. In geringerem Maße spielen auch noch Faktoren wie Verweildauer der User auf der Seite eine Rolle, Grundlage für diese Daten sind die Google Toolbar Auswertungen. Der entsprechende Algorithmus kann in diesem Patent von Google nachgelesen werden.
Im Google Webmaster-Tool kann für angemeldete Seite geprüft werden, ob diese über Sitelinks verfügen und welche Sitelinks für die entsprechende Seite hinterlegt sind. Dort können auch individuelle Sitelinks angegeben werden, die Google dann statt der automatisch ermittelten Sitelink einblendet. Dies erhöht aber nicht die Wahrscheinlichkeit, das Sitelinks angezeigt werden, sondern nur den Inhalt, falls welche generiert wurden.

Sitelinks haben nichts mit dem Status der Seite zu tun. Damit Sitelinks vergeben werden reicht es, auf Platz 1 zu stehen und eine entsprechende Klickrate für den betreffenden Begriff zu haben, ein Status als Autorität auf dem Gebiet ist nicht notwendig.

Historie:

Sitelinks waren ursprünglich nur 4 Links, die untereinander dem Suchergebnis zugeordnet waren. Beispiel dafür finden sich zum Beispiel hier oder hier.

Aktuell hat Google die Zahl der zugordneten Links aber verdoppelt (8 Links in 2 Viererspalten) wie im oben gezeigen Screenshot zu sehen ist.


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