Google Adsense und TCF 2.0 – jeder Push kann ein Problem sein


Das ist jetzt bereits der dritte Artikel in kurzer Zeit zum Thema Google Adsense und TCF 2.0 (siehe hier oder auch Google Adsense und die IAB Fehlermeldung) und das macht deutlich, dass dieses Thema nach wie vor recht tricky sein kann. Tatsächlich ist das System in vielen Fällen eine Art Black-Box, weil man nicht genau weiß, ob die Lösung gut oder schlecht funktioniert.

Ich habe zumindest einen neuen Fallstrick ausgemacht: die automatischen Push-Anweisungen, die standardmäßig den Werbebannern angehängt werden. Diese sehen so aus:

<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script>

Sie lösen die Anzeigenschaltung aus und sollten normalerweise pausiert sein, wenn man den Code

<script>(adsbygoogle=window.adsbygoogle||[]).pauseAdRequests=1;</script>

nutzt.

Allerdings hatte ich auf mehreren Seiten jetzt das Problem, dass nur der erste Push-Code pausiert wurde und alle anderen weiteren gefeuert haben. Konkret wurde also die erste Werbung korrekt ausgeliefert (je nach Consent Entscheidung des Lesers), aber alle andere Banner erschienen unabhängig vom Consent.

Die Lösung war und ist, für JEDE Push-Anweisung auf der Webseite die Abfrage zu machen, welches Consent vorliegt und den Push erst dann auszuführen. Man muss also jede Pushanweisung in eine passende Javascript-Abfrage einpassen und nur so wird das korrekte Feuern sichergestellt.

Warum Google als größter Werbeanbieter auf dem Markt hier keine einheitliche Lösung schafft, ist mir nach wie vor ein Rätsel. So macht man den Adsense Einsatz auf jeden Fall nur unnötig komplex und gefährlich, wenn Abmahnungen deswegen drohen.

Falls es dennoch weiter Probleme geben sollte: dann mich dazu auch gerne anschreiben, in der Regel lässt sich diese die korrekte Adsense Einstellung bei Blogs und Webseiten in recht kurzer Zeit umsetzen. Kontakt gerne unter: info (at) admarkt.de

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