| Neuste Artikel: | Aktuelle SEO Artikel: | Beliebte Artikel: |
WordPress SEO27 Mai |
WordPress SEO – Suchmaschinenoptimierung für WordPress-Systeme ist ein sehr beliebtes Thema – schaut man sich zum Beispiel die Zahl der Plugins-Ddownloads an so liegt All in One SEO ungeschlagen auf Platz 1 mit inzwischen fast 5 Millionen Downloads, Platz 2 nimmt das Google Sitemap Plugin ein (knapp 4 Millionen Downloads) das im weitesten Sinne auch für die Suchmaschinenoptimierung eines Blogs zuständig ist. Andere Plugins die keinen SEO-Schwerpunkt haben (wie Nextgen Gallerie oder Contact Form 7) kommen gerade mal auf die Hälfte dieser Zugriffe.
Dabei ist WordPress bereits von Haus aus recht suchmaschinenoptimiert angelegt, allerdings hat es im Bereich SEO auch die eine oder andere Problemzone die man wissen sollte um sie gleich von Anfang an zu umgehen.
Die oben genannten Plugins gehören zur Standardausstattung eines Blogs und sollten daher gleich zu Anfang mit installiert werden:
Der All in One SEO Pack ist ein kostenloses Paket das eine Reihe von Optimierungen am Blog vornimmt. So fügt das Plugin beispielweise eine Meta-Description in die Beiträge ein die in den Suchergebnissen angezeigt wird und bietet die Möglichkeit Seitentitel umzuschreiben. Dazu besteht die Möglichkeit über das Plugin kanonische URLs einzufügen um doppelte Inhalte zu vermeiden. wpSEO ist ebenfalls ein leistungsstarkes SEO-Plugin für WordPress das neben den All in One SEO Funktionen noch einige weiteres Features wie zum Beispiel die Kennzeichnung von Adsense-Inhalten oder die Prüfung auf doppelte Meta-Inhalte beinhaltet. Die Version für einen Blog gibt es ab 19.99 Euro, für mehrere Blogs gibt es das Paket ab 49.99 Euro. Wer beide Plugins selber vergleichen möchte kann die 10tägige Testphase von wpSEO dazu nutzen.
Das Sitemap Plugin stellt die gesamte Blogstruktur in einer Sitemap dar die von Suchmaschinen und insbesondere von Google leichter gelesen werden können. So müssen die Crawler der Suchmaschinen nicht erst jede Seite im Blog mühsam selbst suchen sondern bekommen eine Art Landkarte an die Hand welche Seite vorhanden sind und unter welcher Adresse diese aufgerufen werden können. Das Plugin arbeitet dabei vollständig automatisch.
WordPress baut im Normalfall die URLs mit IDs auf. Im Link steht dann einfach die ID des Beitrags in der Form http://www.blog.de/?p=281. Das ist zwar nicht schädlich, geht aber deutlich eleganter und schicker.
Unter Einstellungen/Permalinks kann man mit zwei Klicken die Struktur so umstellen, dass der Posttitel in der URL erscheint. Das reichert Links mit Keywörtern an (aus SEO-Sicht) und gibt zudem noch schöne sprechende URLs aus mit denen auch die Leser meist mehr anfangen können. Mehr Hinweise dazu finde sich auf wordpress-magazine.
WordPress bietet auch die Möglichkeit ohne eine htaccess Datei oder das mod_rewrite Modul auf dem Server sprechende URLs zu nutzen. Eine Anleitung dazu gibt es hier: WordPress htaccess.
WordPress strukturiert den Content mittlerweile mehrfach. Der gleiche Beitrag erscheint sowohl in der Kategorienansicht als auch in den Tages-, Monats- und Jahresarchiven sowie in den neusten Versionen auch unter den Tags. Die Veröffentlichung eines Beitrages kann so schnell zu 5-10 neuen Seiten im Index führen.
Nun ist derartiger doppelte Content nicht mehr so gefährlich, Google hat erst erklärt, dass deswegen keine Abstrafungen erfolgen. Allerdings müllen diese Seiten den Index voll und es kann passieren, dass die Indexierung neuer Beiträge darunter leidet. Da aber neue Beiträge an sich der Kern eines Blogs sind sollte man diese auch so schnell wie möglich in den Index bekommen.
Dafür ist es sinnvoll einerseits nur die Kurzfassungen der Beiträge anzuzeigen. Das reduziert zwar die Seitenzahl nicht unbedingt, sorgt aber zumindest dafür, dass diese Seiten eher als eigenständig erkannt werden. Um dies zu erreichen sollte man im Template in der archives.php und search.php den Befehlt the_content durch the_excerpt ersetzen.
Um die viele Seitenversionen aus dem Index zu halten empfiehlt sich der Einsatz eines Plugins. All in One SEO zum Beispiel bietet die Möglichkeit Kategorienansichten, Archive und Tags mit einem Klick auf Noindex zu setzen. Damit würden sie nicht mehr von Google in den Index aufgenommen und entsprechend auch dort nicht mehr auftauchen. Damit reduziert man die Zahl der Seiten im Index und damit auch einige potentielle Suchtreffen per Longtail, in der Regel sind die Gewinne bei den neuen Artikel diesen Verlust aber wert. All in One bietet in den neueren Versionen auch die Möglichkeit kanonische URLs festzulegen. Diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden.
WordPress arbeitet von Haus aus eigentlich nur mit der Kategorienansicht um auf ältere Beiträge zu verlinken. Das ist nicht ausreichend und daher sollte man einige Plugins nutzen um mehr interne Links anzuzeigen.
Sinnvoll Plugins für diesen Einsatz sind ein Pagination Plugin (um die Buttons vor und zurück durch Seitenzahlen zu ersetzen) sowie die Anzeige anderer relevanter Beiträge unterhalb von Artikeln. Damit baut man nicht nur zusätzliche Links auf sondern gibt Lesern auch einen echten Mehrwert in dem man auf weitere themenrelevante Inhalte hinweist.
Plugins für diesen Zweck sind beispielsweise:
Diese Probleme sind aber nur eine Seite der Medaille, dem gegenüber stehen auch ein paar handfeste Vorteile die WordPress im Bereich SEO mitbringt. So ist die Geschwindigkeit der Indexierung neuer Post bei WordPress extrem hoch. Eine gut optimierte private Seite kann es durchaus schaffen neuen Beiträge innerhalb weniger Minuten in den Google Index zu bekommen. Das schaffen statische Seiten nur selten und selbst andere CMS haben hier oft das nachsehen. Dazu sind die Funktionen für automatisches Linkbuilding bei WordPress sehr ausgeprägt: in der Regel werden Pingbacks unter WordPress Blogs automatisch gesetzt ohne das sich ein SEO darum kümmern müßte.
|
|
![]() |
|
Erfolgreicher Bloggen
SEO und Marketing für Blogs - Erfolgreiche Blogs aufbauen, optimieren und monetarisieren.
14.95 Euro
(unverbindliche Preisempfehlung)
7 Kommentare
Sergej Müller
27.Mai 2010 um 9:16
1Merkwürdig. In der Sidebar empfiehlst du wpSEO, im Artikel kein Wort davon.
Bastian
27.Mai 2010 um 10:15
2stimmt, werds gleich mal noch mit aufnehmen …
Markus
27.Mai 2010 um 14:12
3Zu 3. Es gibt zwar keine Penaltys deswegen, aber abgestraft wird man irgendwie dennoch. Anstelle des eigenen Artikels kommt evtl, nur eine Tag Seite oder Kategorie Seite mit Anriss des Artikels in den Index und der eigentliche Artikel nicht oder rankt irgendwo unter ferner liefen. Ich hab aus diesem Grund auch überall nur Auszüge und lass nur die ersten Seiten jedes Tags indexieren, alle anderen (Folge)Seiten sind auf noindex. So finden dann auch ältere Artikel irgendwann doch noch ihren Weg in den Index sofern sie nicht vorher drin waren.
Fashion Insider
31.Mai 2010 um 21:21
4Ich sehe verstärkt diese Plugins, die auf ähnliche Blogartikel bei anderen extenren Blogs verlinken. Welche gibts da und ist das zu empfehlen?
textlinkaufbau.de
3.Juni 2010 um 12:12
5Ich nutze izioSEO als WordPress SEO Plugin .
Irgendwie finde ich bei All in One Seo nicht die Einstellung wie man z.B noindex,follow für die Impressumseite einstellen kann.
Bei izioSEO kann man alle Meta Robots Einstellungen schnell finden und individuell für jede Seite einstellen.
Grüße Lollo
Uwe
28.Juni 2010 um 16:01
6Hinweis: Unter 4.) sind beide Plugins auf die gleiche Seite verlinkt. Ansonsten danke für diesen Artikel, habe soeben mein erstes WP Blog danach eingerichtet.
pligg.com
9.Juli 2010 um 12:56
7Alles über Blogoptimierung & SEO…
In diesem Blog gibt es wichtige Tipps und Tricks rund um Blogoptimierung und SEO. Egal ob blutiger Anfänger oder SEO-Vollprofi, hier kann jeder noch etwas Neues dazulernen, Fragen stellen und in den Kommentaren mitdiskutieren….
Diesen Beitrag kommentieren